ÖGB-Vizepräsident Klein: ÖBB-Vorstand soll sich nicht hinter Politik verstecken!

FCG fordert Verantwortung des ÖBB-Vorstandes ein! Wien (OTS) - "Viele Arbeitskonflikte der letzten Zeit sind darauf zurückzuführen, dass die Vorstände "halbstaatlicher" Unternehmen ihre Verantwortung nicht tragen, sondern sich hinter der Politik verstecken", erklärte heute der FCG-Vorsitzende und ÖGB-Vizepräsident Karl Klein. Nach Ansicht Kleins wäre der Konflikt bei den ÖBB vielleicht gar nicht entstanden, hätte der Vorstand rechtzeitig Verhandlungen über einen ÖBB-Kollektivvertrag mit der Eisenbahnergewerkschaft geführt. "Die Bereitschaft, Kollektivvertragsverhandlungen zu führen, orte ich sowohl bei der Eisenbahnergewerkschaft, als auch bei der Wirtschaftskammer", so der ÖGB-Vizepräsident.

Der Kollektivvertrag wäre die einzige verfasungsgemäße Form, regulierend privatrechtliche Dienstverträge zu gestalten. Die kollektivvertragliche Rechtsgestaltung bringt es mit sich, dass beide Vertragsteile "auf ihre Rechnung" kommen, während die bisherige Absicht, in bestehende Dienstverträge eingreifen zu wollen, schlichtweg ungesetzlich ist. Abschließend sagte der ÖGB-Vizepräsident, dass " es keinen Sinn mache, weinerlich einen Streik zu beklagen, für dessen Zustandekommen vor allem der ÖBB-Vorstand verantwortlich sei. Es sei höchste Zeit, an den Verhandlungstisch für Kollektivvertragsverhandlungen zu rufen."

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