ÖAMTC unterstützt gemeinsam mit Dachverbänden der Automobilclubs umweltschonenden Verkehr

Club setzt sich für technische Maßnahmen gegen Dieselpartikel ein

Wien (ÖAMTC-Presse) - Umweltschonender Verkehr ist dem ÖAMTC ein großes Anliegen. Aus diesem Grund hat der Club bereits im Frühjahr dieses Jahres die Initiative "Sauberer Diesel" gestartet. Erster Erfolg der ÖAMTC-Initiative war die Zusage der OMV, schwefelfreie Kraftstoffe schon ab 1. Jänner 2004 flächendeckend in Österreich anzubieten. "Dies ist aber noch immer zu wenig, wenn es um die Umwelt geht", betont ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau den ersten Etappensieg gegen die Schadstoff-Belastung.

Jetzt gilt es für den Club die nächsten Etappenziele zu erreichen. Schließlich unterzeichnete der Generalsekretär des ÖAMTC, Hans Peter Halouska, gemeinsam mit Umweltminister Josef Pröll im Sommer ein 5-Punkte-Programm für umweltschonenden Verkehr. Nach der Einführung des schwefelarmen Kraftstoffs ab kommendem Jänner umfasst das Programm noch vier wesentliche Punkte:

* Auf EU-Ebene werden vom ÖAMTC politische Initiativen zur verpflichtenden Einführung von Diesel-Partikelfiltern oder gleichwertiger technischer Maßnahmen zur Reduktion von Feinstpartikeln gesetzt.

* Der Club setzt sich dafür ein, dass Marktanteil und Angebot von alternativen Treibstoffen schrittweise ausgeweitet werden.

* Auf nationaler Ebene sollen diese Maßnahmen durch entsprechende z.B. steuerliche Anreize unterstützt werden.

* Der ÖAMTC wird sich bei den Dachverbänden der Automobilclubs FIA und AIT für die aktive Unterstützung ähnlicher Umweltinitiativen auf europäischer Ebene einsetzen. Darunter auch Initiativen zur verpflichtenden Einführung von Dieselpartikelfiltern oder anderer technischer Maßnahmen zur Reduktion von Feinstpartikeln.

Noch mangelt es an der entsprechenden Verbreitung von Abgasbehandlungs-Technologien zur Feinstpartikelreduktion (Dieselfilter oder gleichwertige technische Maßnahmen) und neuen Katalysatoren-Technologien zur NOx- Reduktion. "Fahrzeuge, die mit umweltschonenden Technologien ausgestattet sind, sollten ähnlich wie bei der Einführung des Katalysators steuerlich besser gestellt werden", regt Brugger-Brandau an.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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