WUK-Ausstellung: Städtisches Leben jenseits bürgerlicher Ordnung

Wien (OTS) - Selbstorganisierte Hilfe, Marktstände ohne Lizenz,
ein Verkehrschaos, das sich als ausgeklügeltes System entpuppt: In der Ausstellung "Learning from*" stehen in der Kunsthalle Exnergasse zwischen 6. November und 6. Dezember städtische Wirklichkeiten auf dem künstlerischen Tableau, die dezidiert jenseits bürgerlicher Ordnungsvorstellungen existieren und funktionieren. Die künstlerischen wie analytischen Beiträge, die u.a. von Margareth Otti, Minze Tummescheit, Jochen Becker und Christine Meisner stammen, unternehmen den Versuch, Modelle des selbstorganisierten städtischen Lebens ohne der damit oft einhergehenden Diffamierung zu präsentieren. Die Beispiele der oftmals "wilden" Aspekte städtischen Lebens stammen zu einem guten Teil aus Europa. Gezeigt wird u.a. das Funktionieren des "Jarmak Europa" in einem stillgelegten Stadion in Warschau, der "Arizona-Markt" im Nordosten von Bosnien-Herzegowina, wie auch die wirtschaftlichen Impulse innerhalb des bürgerkriegserprobten Belfast. Für Wien analysiert Michael Zinganel die Entwicklung von Sicherheitstechniken am Beispiel von Architektur und Städtebau. Ein entsprechender Katalog zur Ausstellung liegt auf.

Am Donnerstag (6.11.) referiert die Künstlerin Christine Meisner zum Thema "Wirklichkeit ohne Gewähr". Beginn ist um 18.30 Uhr.

o Ausstellung: Learning from * Ort: Kunsthalle Exnergasse (9., Währinger Strasse 59) Zeit: 6.11. bis 6.12. Öffnungszeit: Die - Fr 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Sa 10.00 bis 13.00 Uhr

Nähere Infos auch unter: http://www.kunsthalle.wuk.at/
(Schluss) hch

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