FP-Ebinger: Fiasko im Rabenhoftheater ist augenscheinlich!

Das Licht geht aus - sowohl finanziell als auch künstlerisch!

Wien, 05-11-2003 (fpd) - Mit der Bestellung Karl Welunscheks zum künstlerischen Leiter des Rabenhofs ist aus der Dependance der Josefstadt eine "hochsubventionierte, schrille, linke Politbühne" geworden. Schon bei der Bestellung Welunscheks haben die Wiener Freiheitlichen massiv vor dem drohenden Fiasko gewarnt - die Wiener SPÖ hat diese Warnungen ignoriert und trägt für den jetzt zutage gekommenen Bankrott die volle politische Verantwortung, so heute LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger!

Das Kontrollamt, so Ebinger, spricht u.a. von einem kaufmännischen Fiasko, von finanziellen Ungereimtheiten sowie von unschlüssigen Unterlagen über Kartenverkäufe etc. Auch die Auslastung des Theaters spreche über die derzeitigen Führungsqualitäten Bände. So ergeben die Berechnungen von Jänner bis Mai 2003 daß exakt 8142 Besucher das Theater besucht haben. Das entspreche einer Auslastung von 28%.

Aber auch die MA7, so Ebinger, sei zumindest höchst fahrlässig mit den ausgezahlten Geldern an das Theater umgegangen. Viermal hintereinander wurden im Jahr 2001 und 2002 Teilbeträge an das Theater, das sich bekanntlicherweise in einer finanziellen Notsituation befand, in der Höhe von 470 000 € in bar ausbezahlt. Die MA 7 fand es nicht der Mühe wert nachzufragen, wofür die Gelder überhaupt verwendet wurden.

Abschließend sei jedenfalls festzustellen, dass dieses Debakel ein Sittenbild der sozialistischen Kulturpolitik dieser Stadt darstelle und die Verantwortung dafür der Kulturstadtrat und die Wiener SP-Stadtregierung zu tragen habe, so Ebinger abschließend. (Schluß) jen

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