Eröffnung der neuen IT-HTL Villach

LH Haider: Kärnten nimmt im IT-Bereich Spitzenposition ein - Start mit zwei Klassen, im Endausbau sind es zehn

Klagenfurt (LPD) - An der HTL Villach wurde heute, Dienstag, die höhere Abteilung für Informationstechnologie mit Schwerpunkt Netzwerktechnik eröffnet. Mit zwei Klassen wurde gestartet, im Endausbau werden es zehn sein. Landeshauptmann Jörg Haider betonte, dass mit der neuen IT-HTL ein weiterer Teil eines bildungspolitischen Konzeptes realisiert werde, welches den IT-Schwerpunkt forciert. Kärnten habe durch die Schaffung seines Technologiefonds nicht nur Betriebe sondern auch Schulen mit modernsten IT-Technologien ausgerüstet.

In Kärnten gebe es 40 IT-Klassen und das Land nehme damit eine Spitzenposition ein, unterstrich Haider das rechtzeitig erfolgte Engagement für die Bildung und Ausbildung junger Menschen. Auch auf der Lehrlingsebene wurde die IT-Lehre zusammen mit Partnern eingerichtet und auch dies erweise sich als großer Erfolg. Alles zusammen ergebe ein einmaliges Angebot an junge Menschen, damit sie eine zukunftsorientierte Ausbildung erhalten können. Oskar Dorner, der Direktor der HTL, lobte ebenfalls das Engagement aller Beteiligten, Landesschulrat, Stadt Villach und Land Kärnten. Durch die Kooperation über Parteigrenzen hinweg sei es gelungen, diese Einrichtung zu schaffen.

Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter sprach von einem emotionalen Moment, denn diese IT-HTL bedeute für den Wirtschaftsstandort Villach extrem viel und beweise, dass Politik fähig sei, nachhaltig zu handeln.

Landesschulratspräsident Heiner Zechmann sagte, dass die Eröffnung ein Freudentag für Villach sei. Er sei auch überzeugt davon, dass Informationstechnologie immer Konjunktur haben werde.

Mit dem Schuljahr 2003/04 sind erstmals in Kärnten zwei Klassen mit insgesamt 50 SchülerInnen gestartet worden. Sie werden von 16 LehrerInnen im Ausbildungszweig Informationstechnologie mit Schwerpunkt Netzwerktechnik unterrichtet. Ziel dieser Ausbildung sind fundierte Grundkenntnisse der Netzwerktechnik, der Elektronik und Digitaltechnik sowie der Schaltungs- und Computertechnik mit entsprechender Praxisausbildung in den hauseigenen Werkstätten und Laboratorien.

Eine Besonderheit dieser Ausbildung ist der bilinguale Unterricht, denn insbesondere Fächer mit technischem Inhalt werden vorwiegend in englischer Sprache unterrichtet. Außerdem ist der Erwerb von international anerkannten IT-Zertifikaten möglich. Weiters können die SchülerInnen unter dem Motto "Hands on" die praktische Umsetzung der theoretischen Ausbildung in den Werkstätten und modernen Labors optimal nützen. Der Abschluss erfolgt nach fünf Jahren mit einer Reife- und Diplomprüfung, weiters wird nach einer dreijährigen Berufspraxis der Ingenieurtitel erlangt.
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