Der "Masterplan Verkehr 2003" sichert die hohe Lebensqualität in Wien

SP-Gemeinderat Schieder ist gegen einen Liberalisierungszwang des Verkehrssektors durch die EU

Wien (SPW-K) - "Der 'Masterplan Verkehr 2003' legt die Richtung
für die Verkehrsentwicklung in Wien für die nächsten 2 Jahrzehnte fest. SPÖ-Gemeinderat Mag. Andreas Schieder betont bei der heutigen Gemeinderatssitzung, der Masterplan werde die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Wien im erweiterten Europa sichern, die überregionalen Verkehrsströme lenken und bewältigen und die hohe Lebensqualität in der Stadt erhalten.

Schieder fordert, den öffentlichen Verkehr im Wiener Umland auszubauen. "Derzeit stagniert der Ausbau von Park- & Ride Anlagen genauso, wie der Ausbau der Schnell- und Regionalbahn rund um Wien", sagt Schieder. Während im Umland der Stadt die Fahrgastzahlen nicht steigen, erfreuen sich die Wiener Linien immer größerer Beliebtheit bei den WienerInnen.

Dringend notwendig sei auch der Bau des Zentral-Bahnhofs (Bahnhof "Wien-Europa-Mitte") und die optimale Einbindung Wiens in das transeuropäische Eisenbahnnetz (TEN).

Die Wiener Linien schneiden auch im internationalen Vergleich hervorragend ab. Sie seien ein Musterbeispiel eines integrierten Verkehrssystems, also dem Zusammenspiel von U-Bahn, Straßenbahn und Bus. Schieder tritt vehement gegen die Liberalisierung dieses funktionierenden Systems ein, wie sie derzeit auf EU-Ebene diskutiert wird. "Die Wahlmöglichkeit der Kommunen zwischen direkter Leistungsvergabe und kontrolliertem Wettbewerb müsse erhalten bleiben und es darf keinen einseitigen Liberalisierungszwang durch die EU geben", sagt der Abgeordnete.

Bis 2020 soll der Autoverkehr von derzeit etwa 35% auf 25% reduziert werden, der Radverkehr soll mit 8% mehr als verdoppelt werden und der Anteil der Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel soll auf 40% steigen. "Dieses Ziel ist mit der modernen, intelligenten Mobilitätspolitik der Stadt erreichbar, schließt Schieder. (Schluss)

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