Lob am Grünen Bericht - Kritik an BM Pröll

Freiheitlicher Agrarsprecher findet Lob und Tadel im Landwirtschaftsausschuss

Wien, 4.11.2003; Zu hitzigen Diskussionen kam es beim heutigen LW-Ausschuss im Parlament. Im Zuge seiner Wortmeldung lobte der Freiheitliche Agrarsprecher, NRAbg. DI Uwe Scheuch den Grünen Bericht 2002, als umfangreichen und auf einem hohen Niveau stehendes Nachschlagwerk für die heimische Land- und Forstwirtschaft.

"Unsere Bäuerinnen und Bauern haben keine einfache Ausgangslage, aber wir sind auf einem guten Weg", so Scheuch. Er lobte den Fleiß und den Einsatz der Familien in den klein- und mittelstrukturierten Betrieben, warnte aber vor der geplanten Erweiterung und deren Auswirkungen.

Zum Thema Milchquotenverteilung übte Scheuch abermals scharfe Kritik an der Vorgangsweise von BM Pröll. "Die Verteilung ist hochgradig ungerecht und spaltet die Bauern in zwei Lager. Es kann nicht sein, dass nur jene Landwirte Kontingente zugeteilt bekommen, welche in den letzten zwei Jahren investiert haben!", so Scheuch in Richtung ÖVP. "Milchkontingente im Wert von 500 Millionen ATS nur einem bestimmten Teil der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist untragbar!" so Scheuch.

Weiters mahnte er einen höheren Stellenwert für die Forstwirtschaft ein, da diese eine wichtige Einkommensquelle für die heimischen Bauern darstellt.

Er fordert in diesem Zusammenhang auch ein Maßnahmenpaket, um den Rundholmarkt zu unterstützen. "Die Monopolstellung der Sägewerke ist bedenklich. Die künftige Einfuhrweise aus dem Osten stellen einen zusätzliche Belastung dar", gibt Scheuch zu bedenken. "Wir müssen hier gegensteuern, ansonsten verlieren wir in der Forstwirtschaft wichtige Arbeitsplätze!", so Scheuch abschließend.

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