FP-Bundesrätin Kanovsky-Wintermann fordert Vertrag zwischen "Mobilen Pflegedienst Klagenfurt" und Land Kärnten

Vorgehen Schaunig-Kanduts zeugt von sozialer Willkür und Härte gegenüber pflegebedürftigen Menschen

Klagenfurt, 2003-11-04 (fpd) Die freiheitliche Kärntner Bundesrätin Kanovsky-Wintermann forderte heute von Landesrätin Schaunig-Kandut einen Vertrag zwischen dem Verein "Mobiler Pflegedienst Klagenfurt" und dem Land Kärnten zu ermöglichen. Der Verein "Mobiler Pflegdienst Klagenfurt" sei bereits seit einem Jahr tätig und halte sich genau an die Richtlinien des Landes Kärnten (z.B. sozial gestaffelte Stundensätze), bereits über 90 Personen befinden sich in dessen Betreuung und die Mitarbeiter seien sachlich bestens ausgebildet und überaus motiviert. "Es zeugt daher von sozialer Willkür und sozialer Härte der Soziallandesrätin Kandut-Schaunig gegenüber dem Verein, aber noch mehr gegenüber dem zu betreuenden Personen und deren Angehörigen, dass der Verein bis heute noch keinen Vertrag mit dem Land Kärnten bekommen hat und somit auch keine entsprechenden Förderungen erhält, kritisierte heute die freiheitliche Kärntner Bundesrätin Kanovsky-Wintermann.

Ein seltsames vorgehen ortet Kanovsky-Wintermann auch im agieren der "ARGE der mobilen Pflege- und Betreuungsdienste". Hier entscheide deren Obmann Karl Wrumnig, gleichzeitig Geschäftsführer des Kärntner Hilfswerkes, ob weitere Anbieter von sozialen Diensten zugelassen werden. Es könne wohl nicht so sein, dass die Entscheidung über eine Aufnahme in die ARGE aus Angst vor neuer Konkurrenz diejenigen treffen, die sich selbst den Subventionskuchen aufteilen.

Kanovsky-Wintermann weist darauf hin, die Tätigkeit der bereits in der ARGE befindlichen Vereine zwar zu schätzen, aber aufgrund aller statistischen Wertungen seien jedoch weitere Anbieter sozialer Dienste im Sinne eines qualitätsvollen vermehrten Angebotes für die Betroffen sinnvoll und notwendig für Kärnten.

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