KEUSCHNIGG: BIOMASSE IM VORMARSCH

36 Prozent mehr Pelletsheizungen als im Vorjahr

Wien, 4. November 2003 (ÖVP-PK) "Die Wirtschaftsförderung ist massiv angehalten, Investitionen in den Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen." Dafür sprach sich ÖVP-Abg. Georg Keuschnigg heute, Dienstag, anlässlich der Enderledigung des Grünen Berichts 2002 im Landwirtschaftsausschuss aus. "Biomasse ist in Österreich eine unendliche Ressource, die dementsprechend zu fördern ist", so Keuschnigg. Bisher erzielte man im Bereich der Holzfeuerungsanlagen großartige Erfolge. Von 2001 auf 2002 stieg zum Beispiel die Anzahl der Pelletsheizungen in Österreich um beachtliche 36 Prozent. ****

"Die dynamische Entwicklung wird auch in Zukunft anhalten und das erklärte Ziel, den Ökostromanteil in Österreich bis zum Jahr 2008 auf 78,1 Prozent zu steigern, wird mehr als erfüllt werden." Ausschlaggebend dafür, so Keuschnigg, ist das Ökostromgesetz. Dieses fördert die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien mit insgesamt 220 Millionen Euro. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Umwelt und zur Einhaltung des Kyoto-Abkommens geleistet. Zur weiteren Reduktion von Emissionen stehen in Österreich im Jahr 2004 zusätzlich 30 Millionen, 2005 60 Millionen und 2006 90 Millionen Euro im Rahmen der nationalen Klimastrategie zur Verfügung.

STARKER TREND ZU BIOMASSEHEIZUNGEN

Österreich steht im internationalen Vergleich im Spitzenfeld bei der Verwendung von erneuerbaren Energien. Das Umweltbewusstsein und die persönliche Verantwortung gegenüber der Natur jedes Einzelnen ist in Österreich stark ausgeprägt. Wie der "Grüne Bericht 2002" bestätigt, wurden im Vorjahr 7.133 Biomasseheizungen in Österreich eingebaut. Dies entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Die stärkste Dynamik ist beim Einbau von Pelletsheizungen vorzufinden: Ein Zuwachs von 4.492 Heizungsanlagen oder 36 Prozent zum Vorjahr ist bezeichnend für die hohe Qualität unserer erstklassigen Produzenten von Heizkessel und für die heimischen Lieferanten von Pellets. Damit bleibt die Wertschöpfung im eigenen Land und Arbeitsplätze in der Österreichischen Wirtschaft werden gesichert bzw. neu geschaffen", schloss Keuschnigg.
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