BRINEK: VERBINDUNG VON FORSCHUNG UND LEHRE - EIN QUALITÄTSMERKMAL DER HOCHSCHULEN FÜR PÄDAGOGISCHE BERUFE

ÖVP-Wissenschaftssprecherin zum Bericht des Akademien-Studiengesetzes

Wien, 4. November 2003 (ÖVP-PK) Die Verbindung von Forschung und Lehre ist ein Qualitätsmerkmal der Hochschulen für pädagogische Berufe, hob heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek einen Punkt des dritten Berichts zur Umsetzung des Akademien-Studiengesetzes hervor. Der Bericht wird heute im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung behandelt. ****

Auf Grund der Schulorganisationsgesetz-Novelle 1999 trat im September 1999 das Bundesgesetz über die Studien an Akademien und über die Schaffung von Hochschulen für pädagogische Berufe (Akademien-Studiengesetz, AStG) in Kraft. Darin wird festgehalten, dass innerhalb von acht Jahren hochschulische Einrichtungen für die Ausbildung von PflichtschullehrerInnen zu schaffen seien. Mit der Umsetzung des Gesetzes wurde ab Jänner 2000 begonnen. In dem nunmehr dritten Bericht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird betont, dass sich die Gestaltungs- und Veränderungsbereitschaft, der Wille zur Kooperation und Kommunikation "erfreulich aktiv und konstruktiv entwickelt hat".

Der Bericht hebt auch hervor, dass die Verbindung von Forschung und Lehre ein Qualitätsmerkmal der Hochschulen für pädagogische Berufe sei. Wie der Forschungsbeirat ausführt, haben sich die Forschungsaktivitäten und -qualitäten an AStG-Akademien im Kalenderjahr 2002 merklich verbessert. An einigen Standorten wurden Forschungsstellen eingerichtet, die sich die Förderung der Bildungsforschung zur Aufgabe gemacht haben.

FACHHOCHSCHULEN AUF ERFOLGSKURS

Auch der Bericht des Fachhochschulrates über die Tätigkeit des Fachhochschulrates im Jahr 2002 wird heute im Ausschuss vorgelegt. Dazu Brinek: "Der österreichische Fachhochschulbereich boomte auch im Jahr 2002 ungebrochen. Nach der erfolgreichen Einrichtung von 30 weiteren Studiengängen erhöhte sich das Gesamtangebot der Fachhochschulen zu Beginn des Wintersemesters 2002/03 auf 124 Fachhochschul-Studiengänge mit insgesamt 6.457 StudienanfängerInnen. Und die AbsolventInnen werden von der Wirtschaft gebraucht", freut sich Brinek über den in der Regel nahtlosen Übergang der AbsolventInnen in die Wirtschaft.

In den Jahren 1997 bis 2002 haben insgesamt 7.349 Studierende ihr Studium abgeschlossen, wobei allein im Jahr 2002 2.377 Studierende ihren Studiengang erfolgreich beendeten. Die Verfasser des Berichts schließen daraus, dass eine steigende Wirksamkeit des Fachhochschul-Sektors in der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft konstatiert werden kann.

BRINEK DANKT SCHEIDENDEM UNIVERSITÄTENKURATORIUM

Ebenfalls auf der heutigen Tagesordnung steht der Bericht des Universitätskuratoriums über seine Tätigkeit in den Kalenderjahren 2002/03. Brinek dankte diesem Gremium für seine Arbeit, allen voran dem Vorsitzenden des Kuratoriums, Gen.Dir. a.D. Dr. Erwin Bundschuh, und dem stv. Vorsitzenden o.Univ.Prof. Dr. Walter Berka von der Universität Salzburg sowie auch allen anderen. Das Gremium stellt mit Ablauf des Jahres 2003 seine Tätigkeit als Beratungsorgan der Bundesministerin ein. Auch mit dem nachfolgenden Wissenschaftsrat hoffe sie, Brinek, eine gute Gesprächsbasis zu haben. Sie freue sich jedenfalls schon auf die Zusammenarbeit.
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