Oxonitsch: "Wien schafft Arbeitsplätze und Lehrstellen!"

Wien (SPW-K) - "Wien tut viel zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Lehrstellen", kommentierte heute der Wiener SPÖ-Klubobmann Christian die heute bekannt gewordenen Arbeitsmarktzahlen. "Wien schafft Arbeitsplätze und Lehrstellen für Nicht-WienerInnen und verringert damit die Arbeitslosigkeit in den Bundesländern erheblich!" ****

"Rund 150.000 der etwa 800.000 unselbständig und geringfügig Beschäftigten in Wien haben ihren Hauptwohnsitz nicht in Wien", so Oxonitsch weiter. "das heißt, dass diese rund 150.000 Menschen nicht in ihrem Heimatbundesland, sondern in Wien den geeigneten Arbeitsplatz finden.

Wien gebe auch jungen Menschen aus den Bundesländern eine Chance:
"Rund 4.000 der 16.000 Lehrlinge in Wien haben ihren Hauptwohnsitz nicht in Wien. Rund 4.000 junge Nicht-Wiener finden ihre Lehrausbildung in Wien, weil sie in ihrem Heimatbundesland keine entsprechende bekommen", unterstrich Oxonitsch. Auch deshalb wären im Oktober in Wien etwa 1.700 junge Menschen als lehrstellensuchend gemeldet gewesen. "Das gerade in einer solcher Situation Minister Bartenstein die Mittel für das AMS um fünf Prozent kürze, zeige einmal mehr, dass dieser Bundesregierung aktive Arbeitsmarktpolitik kein Anliegen sei. Das ist nur ein weiterer Mosaikstein in der Politik gegen Wien - und Herr Finz schweigt."

Hinzuweisen sei auch darauf, dass Wien laut den jüngsten Arbeitslosenstatistiken im Oktober das einzige Bundesland sei, welches steigende Beschäftigungszahlen gegenüber dem Vorjahr aufweise, so Oxonitsch. "Insgesamt waren im Oktober 2003 in Wien rund 4.800 Menschen mehr beschäftigt als im Oktober 2002."

Darüber hinaus dürfe man nicht vergessen, dass die Stadt von Investitions- und Personalkürzungen des Bundes besonders betroffen sei. "Die Bundesregierung hat die Investitionen des Bundes innerhalb der letzten vier Jahre mehr als halbiert. Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hat sich in den letzten vier Jahren um etwa 10.000 verringert. Hauptbetroffen ist immer Wien." Und auch der Personalabbau bei ÖBB, Post und Telekom betreffe in großen Teilen Wien. "Die Stadt hat zur Verringerung der Arbeitslosigkeit ihr Möglichstes beigetragen, jetzt liegt es am Bund, weitere wichtige Impulse zu setzen!" (Schluss)

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