ÖH Uni Wien: Organisationsplan - Groteske Konzepte und absurde Vorgehensweisen

Wincklers Pressegespräch: Vorläufiger Endpunkt einer Chronologie der Ignoranz jeder studentischen Mitbestimmung

Wien (OTS) - Beim heutigen Pressegespräch präsentierte der Rektor der Uni Wien, Georg Winckler, den Vorschlag des Rektorats für den Organisationsplan der Uni Wien. Die Forderungen der ÖH Uni Wien, die Studierenden in die Erstellung des Organisationsplanes einzubinden, wurden einmal mehr vollkommen ignoriert.

"Die Studierenden spielen in diesem Vorschlag de facto keine Rolle. Der ÖH wird lediglich eine beratende Rolle zugebilligt - und auch diese nur in Zusammenhang mit dem Senat, welcher mit einer absoluten ProfessorInnenmehrheit besetzt ist. Von aktiver Mitbestimmung kann da keine Rede mehr sein", empört sich Maria Lettner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. "Damit setzt sich die Tendenz zur Entdemokratisierung der Universität, von welcher die Implementierung des UG 02 schon bis jetzt gekennzeichnet war, fort. Offensichtlich besteht nicht das geringste Interesse an der Mitsprache der Studierenden."

Für Lettner ist klar, dass der Versuch, die gesamte Universität Wien quasi auf dem Reißbrett neu zu strukturieren und unter solch enormen Zeitdruck neu zu konstruieren, zum Scheitern verurteilt ist. "Es ist zu befürchten, dass die Universität Wien ab 1. 1. 2004 im Chaos versinken wird. Vor allem, da diese Neustrukturierung weder auf einer fundierten Evaluierung basiert, noch versucht wurde, Bestehendes zu verbessern. Der ständige Zeitdruck, die Unterdrückung jeder Diskussion, eindeutige Tendenzen zur Abschaffung der studentischen Mitbestimmung sowie vollkommen unausgereifte Vorgaben führen zwangsläufig zu absurden Vorgangsweisen und grotesken Konzepten", schließt Lettner.

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