Arbeitslosigkeit: Kabas: "Hausgemachtes Wiener Desaster"

Dramatisches Plus von 18 Prozent bei Wiener Ausländerarbeitslosigkeit zeigte verfehlte Wiener Zuwanderungs- und Integrationspolitik

Wien, 2003-11-044 (fpd) - Das Desaster am Wiener Arbeitsmarkt mit einem Anstieg von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist durch die verfehlte Wiener Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik ein hausgemachtes. Daran gibt es nicht herumzudeuteln und zu interpretieren. Die Zahlen zeigen eindeutig: Die Wiener Politik geht mit Hochgeschwindigkeit in die falsche Richtung, so heute der freiheitliche Wiener Obmann Mag. Hilmar Kabas in Reaktion auf die jüngsten Arbeitsmarktzahlen. *****

In Kärnten und Oberösterreich hingegen gehe die Arbeitslosigkeit zurück. Dies zeige, daß auf Bundesländerebene durchaus einer internationalen Konjunktur-Talsohle entgegengewirkt werden könne. Wien hingegen beweise, daß eine falsche Budget- und Arbeitsmarktpolitik vor dem Hintergrund der schwachen Weltwirtschaft schnurstracks in die Katastrophe führen könne. Die Wiener Negativposition sei vor allem bedingt durch die Auswirkungen einer falschen, weil prozyklischen Budgetpolitik in Wien, einer enormen Belastungsquote im Wiener Kommunalsektor, einer konsequenten Reduktion von Wiener Wirtschaftsförderung und kommunalen Investitionen sowie durch eine quasi inexistente Wiener Standortpolitik, kritisierte Kabas.

Besonders dramatisch sei mit einem Plus von 18 Prozent auch der Anstieg bei ausländischen Arbeitnehmern. Dies sei nur ein weiterer Beweis dafür, wie verfehlt die Zuwanderungspolitik gewesen bei bzw. die Integration im roten Wien noch immer nicht funktioniere. Es bleibt zu hoffen, so Kabas, daß die Wiener SPÖ nicht länger den Kopf in den Sand steckt, sondern endlich die Schlüsse aus ihrer verfehlten Politik zieht und auf allen Ebenen von ihrer bisherigen Politik, die ja nachweislich in das momentane Desaster geführt hat, endlich Abstand nimmt. (Schluß) HV nnnn

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