Lopatka: Kein Verständnis für ÖBB-Streik

Gewerkschaft verärgert ihr wichtigstes Kapital - die ÖBB-Kunden

St. Pölten, 4. November 2003 (ÖVP-PK) Die Bevölkerung könne absolut kein Verständnis für den Streik einer Berufsgruppe aufbringen, die gegenüber anderen Arbeitnehmern zahlreiche Sonderrechte genieße. So die heutige Stellungnahme des ÖVP-Generalsekretärs Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka vor dem niederösterreichischen Landesbauernrat zum aktuellen ÖBB-Streik. Die Gewerkschaft jedoch verteidige die ÖBB-Sonderrechte auf Kosten hunderttausender Pendler und bestätige sich einmal mehr als Reformverweigerer und Bewahrer des Status Quo. "Der wirkungslose Überstundenboykott hat bereits gezeigt, dass viele engagierte ÖBB-Mitarbeiter überhaupt kein Interesse an der Eskalationsstrategie der Gewerkschaft haben", so Lopatka. Laut Umfragen halten 78 Prozent der Bevölkerung eine Reform der Bundesbahn für dringend notwendig. "Wann nimmt die Gewerkschaft endlich zur Kenntnis, dass sie mit diesem Streik das wichtigste Kapital der ÖBB, nämlich die Kunden, verärgert?" ****

Im Gegensatz dazu setze die Österreichische Volkspartei ihren Kurs, der "nachhaltige, zukunftsorientierte und generationengerechte" Reformen in Angriff nimmt, auch in ihrer Herbstarbeit fort, so Lopatka weiter. Die aktuellen Reformprojekte der Volkspartei bestünden im Bereich Forschung und Entwicklung, in der Harmonisierung der Pensionssysteme sowie der Gesundheitsreform. "Die ÖVP als Reformkraft der politischen Mitte ist mit ihrer Arbeit auf dem richtigen Weg für die Zukunft unseres Landes", so Lopatka abschließend.

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