ÖBB-Streik: Scheibner warnt vor internationalen Auswirkungen

Österreich braucht keine "italienischen Verhältnisse"

Wien, 2003-11-04 (fpd) - "Auf dem Rücken der Pendler werden die Privilegien eines Teils der ÖBB-Bediensteten verteidigt." Mit diesen Worten kritisierte FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner den heutigen Streik der ÖBB. ****

Scheibner verurteilte die Vorgangsweise der Eisenbahnergewerkschaft scharf und bezeichnete sie als unverantwortlich sowohl der Bevölkerung und der Wirtschaft wie auch dem Unternehmen selbst gegenüber. Die ÖBB dürfe sich den notwendigen Reformen, die der Verkehrsminister anstrebe, nicht verschließen.

Der freiheitliche Klubobmann warnte auch vor den internationalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Streiks. Auf europäischer Ebene versuche Verkehrsminister Gorbach, die Verlagerung eines Großteils des Güterverkehrs auf die Schiene zu erreichen. Aber auf österreichischer Ebene konterkariere die Gewerkschaft dieses Bestreben, indem sie Österreich durch Streiks zu einem unverläßlichen Partner beim internationalen Güterverkehr mache. Was Österreich überhaupt nicht brauche, seien "italienische Verhältnisse". In Italien nämlich gebe es aufgrund der ständigen Streiks de facto keinen Güterverkehr auf der Schiene. (Schluß)

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