JAKOB AUER: ZUKUNFTSMÄRKTE NUTZEN!

Rahmenbedingungen für künftige Agrarentwicklung müssen jetzt gesetzt werden

Wien, 4. November 2003 (ÖVP-PK) Der Grüne Bericht 2002, der heute, Dienstag, im Landwirtschaftsausschuss diskutiert wird, stellt eine solide Grundlage für die kommenden agrarpolitischen Konsequenzen dar. "Mit der GAP-Reform und der Erweiterung steht die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen. Es gilt nun, die neue Marktchancen auch in diesem Bereich erfolgreich zu nutzen, ohne dabei die gute österreichische Qualität und die Vielschichtigkeit unserer bäuerlichen Produktionen zu verlassen", unterstreicht ÖVP-Abg. Jakob Auer die Notwendigkeit von Verwaltungseinsparungen gepaart mit Harmonisierungsschritten im Betriebsmittelbereich sowie der Angleichung der Wettbewerbschancen im gesamten EU-Raum. ****

Die Landwirtschaft hat viele Aufgaben: Im Agrarsektor finden rund 450.000 Menschen Arbeit und Beschäftigung. Fast die Hälfte der Investitionskosten in der Landwirtschaft kommen auch Industrie und Gewerbe zugute. Die Konsumenten schätzen die gute österreichische Qualität der Produkte und auch im Export können sich unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse sehen lassen. "Damit das auch so bleibt, ist es aber notwendig, den steigenden Wettbewerb und sich ständig verändernde Marktchancen mit konsequenten Schritten auch in der Landwirtschaft zu begegnen", appelliert Auer, das Unternehmen Bauernhof als modernen technologischen und wirtschaftlichen Betrieb zu betrachten. "Dazu gehört die Beratung ebenso wie die Weiterbildung aber auch neue Anreize zur Investitionsförderung und Sicherung der bäuerlichen Einkommen. Ein Abspecken im unnötigen, zeit- und geldaufwendigen Verwaltungsdschungel und klare Schritte zur Verbesserung der Marktstruktur sind ein Gebot der Stunde", so der ÖVP-Abgeordnete.
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