Stefan kritisiert "Skandal Rabenhoftheater" - Jeder Besucher mit 150 Euro subventioniert!

Vertrauensvorschuß des Bezirkes auf das übelste mißbraucht!

Wien, 2003-11-04 (fpd) - Massive Kritik rund den politischen Skandalfall Rabenhoftheater übte heute der freiheitliche Wiener Kulturpolitiker LAbg. Mag. Harald Stefan im Zuge der Aktuellen Stunde des Gemeinderates. Lege man nämlich, so Stefan, die Subventionen in der Höhe von 2,5 Millionen Euro in den vergangenen zweieinhalb Jahren auf die geschätzten Besucherzahlen um, dann sei der Besuch jedes einzelnen Gastes von der öffentlichen Hand mit ca. 150 Euro subventioniert werden. In diesem Zusammenhang kritisierte Stefan auch die "skandalöse Gebarung" im Rabenhoftheater.****

Stefan wies auch mit Nachdruck die Argumentation zurück, wonach sämtliche Parteien im dritten Bezirk zu Beginn für dieses Theater gestimmt hätten und nun mitverantwortlich sein sollen. Dies sei zweifelsfrei damals ein Vertrauensvorschuß gewesen, der aber in weiterer Folge auf das übelste mißbraucht wurde. "Wenn nun in Zukunft ein prinzipieller politischer Vertrauensvorschuß dafür instrumentalisiert wird, einen Freibrief für sämtliche mögliche Malversationen zu erteilen, dann müssen wir unser Abstimmungsverhalten in diesen Fragen prinzipiell überdenken und einen Mißtrauensvorschuß geben", so Stefan in Zusammenhang mit der angelaufenen Diskussionen über die Theaterreform in Wien. (Schluß) HV nnnn

Rückfragen & Kontakt:

FP-Wien 4000-81747

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003