VSStÖ: Forschungsgelder sind Nullsummenspiel

Sozialistische Studierende fordern zusätzliche Finanzmittel für Unis und lehnen schwarz-blaue Vergabepolitik ab

Wien (SK) Die Zusagen von Bildungsministerin Gehrer zusätzliches Geld für die Forschung an den Unis bereitzustellen, sind laut VSStÖ "leere Worthülsen". Die betreffenden Mittel werden zum größten Teil Umschichtungen darstellen und würden noch dazu von schwarz-blauen RegierungsvertreterInnnen vergeben. "Die Bundesregierung möchte bis 2006 eine Forschungsquote von 2,5 Prozent erreichen, da werden Umschichtungen aus Nationalbank und ERP-Fonds wohl kaum ausreichen. Die Minister Gehrer und Grasser haben sich eindeutig verrechnet. Vielmehr ist ein Anstieg der Forschungsförderung um zehn Prozent pro Jahr notwendig, um das Forschungsziel zu erreichen", betont VSStÖ-Bundesvorsitzende Andrea Brunner am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Künftig soll ein Stiftungsrat aus VertreterInnen aus dem Bildungs-, dem Finanzministerium und dem Infrastrukturministerium die Forschungsgelder verteilen. Auch die geplante Forschungs- und Technologiegesellschaft aus Forschungsförderungsfonds, Technologieimpulse GmbH (TIG) und Austrian Space Agency (ASA) soll Empfängerin der Mittel sein.

"Diese Konstruktion zeigt die politische Einflussnahme. Die Forschung muss aus dem 'Würgegriff' der schwarz-blauen Bundesregierung befreit werden. Studierende und Lehrende müssen in die Entscheidung eingebunden werden. Dazu braucht es keinen neuen 'Uni-Bauplan', sondern einfach die Rücknahme des UG 02 und eine seriöse Finanzierungspolitik für die Universitäten", fordert Brunner abschließend. (Schluss) ml/mp/mm

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