Bleckmann verurteilt ÖBB-Privilegienstreik aufs Schärfste

Haberzettl und Co. nehmen 350.000 Pendler in Geiselhaft

Wien, 2003-11-04 (fpd) - FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann verurteilte am Dienstag den 12-stündigen Privilegienstreik der Eisenbahner auf das Schärfste. "Eine Personalvertretung, die das Unternehmen jährlich 7,4 Millionen Euro an zusätzlichem finanziellen Aufwand kostet, vier Betriebsratsebenen für notwendig erachtet und generell in hohen und höchsten Dienstklassen eingestuft ist, nimmt 350.000 Pendler für ihre Privilegien in Geiselhaft", kritisierte Bleckmann.****

Auch würde eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung kein Verständnis für den Privilegienstreik bei den ÖBB aufbringen. Das sollten Genossen Haberzettl, Verzetnitsch und Co endlich zu Kenntnis zur nehmen. "Mit Schönwetterreden für den Privilegienstadl ÖBB ist die Zukunft der Bahn nicht zu sichern", betonte Bleckmann.

Im Gegensatz zur Eisenbahnergewerkschaft habe die Regierung die Zeichen der Zeit erkannt und setze die notwendigen Reformen für eine Zukunftssicherung des Unternehmens Bahn. Mit dem mutwillig angezettelten Privilegienstreik füge die Eisenbahnergewerkschaft sowohl der Volkswirtschaft wie auch dem Image des Unternehmens schweren Schaden zu. "Es ist nicht die Gewerkschaft, die Einkommen sichert, sondern der zukünftige Erfolg des Unternehmens Bahn", so Bleckmann abschließend.

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