Die "Europa-Millionenshow" brachte die dritte Euro-Millionärin

Mit Europa-Wissen erspielte Oberösterreicherin bei Armin Assinger die Million

Wien (OTS) - Die "Europa-Millionenshow" brachte ihr das ganz große Geld: Spannend bis zur letzten Sekunde machte es am Montag, dem 3. November 2003, die 43-jährige Karin Huber aus St. Florian in Oberösterreich, die, begleitet von Sprühregen und tosendem Applaus, in der Spezialausgabe der "Europa-Millionenshow" um 20.15 Uhr in ORF 1 als dritte Frau bei Armin Assinger die Million Euro knackte. Wie schon ihre Vorgängerinnen Christiane de Piero und Sigrid Weiß-Lutz beantwortete sie alle 15, in diesem Fall speziellen Europa-Fragen korrekt und verließ als frisch gebackene Millionärin das "Millionenshow"-Studio. Auch Armin Assinger war vom Wissen der Oberösterreicherin angetan: "Diese Frauenpower ist einfach beeindruckend. Es scheint, als ob - seitdem ich durch die Show führe - die Million ausschließlich für Frauen reserviert wäre. Karin Huber hat mit ihrem Wissen über Europa alle überzeugt. Ich freue mich sehr für die vierfache Mutter und überaus sympathische Kandidatin."

Die frisch gebackene Euro-Millionärin

"Nach meiner Zusage zur 'Europa-Millionenshow' habe ich mir ganz viele Unterlagen zum Thema EU und Europa besorgt und mich täglich an die zwei bis drei Stunden intensiv in die Materie vertieft. Schön, dass sich das Lernen nun wirklich ausgezahlt hat!", freut sich Karin Huber. Die 43-jährige Oberösterreicherin ist verheiratet und Mutter von vier Kindern: drei Töchter im Alter von 18, zehn und sechs Jahren und ein Sohn im Alter von zwölf Jahren. Die gelernte Bürokauffrau hat auch schon jede Menge Pläne mit dem großen Gewinn: "Nun werden wir endlich den Dachboden ausbauen, damit die Kinder ihre eigenen Zimmer haben. Und den Mädchen können wir jetzt vielleicht ihren ganz großen Traum vom eigenen Pferd erfüllen!" Auch Urlaubsprospekte mit Traumzielen wie Ostasien, China, Japan, die Karibik oder eine Nilkreuzfahrt in Ägypten liegen mittlerweile bei Familie Huber auf dem Wohnzimmertisch. "Mein größter Traum ist es aber", so die Neomillionärin weiter, "in naher beziehungsweise mittlerer Zukunft, wenn es sich irgendwie zeitlich und räumlich vereinbaren lässt, Englisch und Französisch zu studieren."

Mit viel Europa-Wissen zur Million Euro

Bei Armin Assinger legte Karin Huber am 3. November einen sensationellen Lauf hin. Ihren ersten Joker, die Frage an das Publikum, nahm die vierfache Mutter bei der neunten Frage "Nach welchem dieser Männer ist ein Reisedokument für staatenlose Flüchtlinge benannt?" A: Alfred Nobel, B: Albert Schweitzer, C:
Conrad Röntgen oder D: Fridtjof Nansen. Huber schließt sich der Mehrheit für Antwort D an. Mit noch zwei Jokern in der Tasche geht es weiter bis zur zwölften Frage: "Welcher Staat gehört nicht dem EWR an?" A: Norwegen, B: Island, C: Schweiz oder D: Liechtenstein. Hier nimmt Karin Huber den 50:50 Joker, und wählt zwischen den zwei verbleibenden Möglichkeiten B und C die richtige Antwort C. Den Telefonjoker setzt die Oberösterreicherin bei Frage 14 ein: "Welches Land meint Robert Musil in 'Der Mann ohne Eigenschaften' mit Kakanien". Nun setzt die Neomillionärin ihre letzte Hilfe, den Telefonjoker ein, und ruft Peter Stoppacher, den Freund der Schwägerin an. Zur Auswahl stehen A: Preußen, B: Irland, C:
Sowjetunion und D: Österreich-Ungarn. Peter Stoppacher rät zu Antwort D und da das stimmt, geht es in die letzte und alles entscheidende 15. Runde mit der Millionenfrage: "Wer gehört nicht der EU-Kommission an? A: Loyola de Palacio, B: Neil Kinnock, C: Gustav Hägglund und D:
Günter Verheugen. Gut vorbereitet weiß Karin Huber die richtige Antwort C und gewinnt die Million Euro.

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