Darabos: Schüssels Imagewerte sind im Keller - ÖsterreicherInnen sehen im Kanzler nur mehr Machtmenschen

Wien (SK) Wenig überraschend sind für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Umfrageergebnisse, die die Sozialwissenschaftliche Studiengesellschaft (SWS) am Montag über das Image von Bundeskanzler Schüssel sowie die Einstellung der Wählerinnen zur Koalitionsregierung aus FPÖ und ÖVP präsentiert haben. "Schüssel erhält die Rechnung für seine eiskalte Politik, die einzig vom Streben nach persönlicher Macht geleitet wird. Sein Kanzlerbonus, der vergleichsweise ohnehin immer äußerst gering war, ist verspielt", so Darabos am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Wie die SWS-Umfrage aufzeigt, halten 40 Prozent der Befragten Schüssel für einen Machtmenschen, aber nur neun Prozent halten ihn für einen Staatsmann. Für einen Ehrenmann hält ihn gar nur ein Prozent; ebenso nur ein Prozent der Befragten glaubt, dass Schüssel ein Volksmann ist. ****

Auch dass nur mehr neun Prozent der Befragten an eine Mehrheit von ÖVP und FPÖ im Falle von Wahlen glaubt, sei wenig überraschend, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. "Diese Regierung macht eine Politik gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit, wie die Beispiele Abfangjäger, Voest-Verkauf oder Pensionsreform zeigen; und aufgrund dieser desaströsen Politik und ihrer anhaltenden Instabilität hat diese Koalition auch längst keine Bevölkerungsmehrheit mehr hinter sich." Das spiegle sich in nahezu allen aktuelleren Umfragen wieder. "Je früher diese handlungsunfähige Chaoskoalition abtritt, desto besser für das Land und seine Menschen", so Darabos abschließend. (Schluss) ml

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