ÖH: Gehrers Ankündigungspolitik sollen Taten folgen

Verteilung der Mittel für Unis nicht ohne ÖH

In der heutigen APA-Aussendung kündigte Bildungsministerin Gehrer Forschungs-Sondermittel an, die für Computer und Laboreinrichtungen verwendet werden sollen. Diese Mittel sollen durch ein Gremium des Ministeriums verteilt werden. Zusätzlich sprach Gehrer von einem "Uni-Bauplan" für die kommenden Jahre. Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) fordert nun die Konkretisierung dieser Ankündigungen, sowie eine Einbeziehung.

"Die Studierenden müssen in diesem Gremium des Ministeriums eine Stimme haben. Die ÖH vertritt die Interessen der Studierenden und kann konstruktive Vorschläge zur Verteilung der Mittel machen.", so Ralph Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH. "Wir sind es gewohnt, dass die ÖH außen vor gelassen wird. Dennoch haben wir Lösungen für die Problemstellungen an Universitäten und wollen die Möglichkeit bekommen, diese einzubringen.", so Schallmeiner.

"Dieser ominöse Uni-Bauplan verspricht nichts gutes, wenn man sich die Entwicklungen im Schulbereich anschaut. Ohne der Einbeziehung der Betroffenen kann es keinen Konsens über die Weiterentwicklung der jeweiligen Bereiche geben. Das ist ein Grundproblem dieser Regierung. Im Nachhinein sind die Regierungsmitglieder dann `überrascht`, wenn die Betroffenen ihre Konsequenzen ziehen.", erklärt Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH.

Die ÖH fordert Miteinbeziehung in das Gremium des Ministeriums zur Mitsprache über die Verteilung der Forschungsmittel, sowie eine Konkretisierung des "Uni-Bauplans".

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