Hofbauer: Grenzschutz in Niederösterreich weiter verstärkt

Mehr Personal und bessere technische Ausstattung im Kampf gegen Schlepper

St. Pölten (NÖI) - Die Ergebnisse des von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierten Sicherheitsgipfel mit Innenminister Dr. Ernst Strasser sind ein wichtiger Beitrag zum verstärkten Kampf gegen das Schlepperunwesen an der tschechischen Grenze. So stehen seit gestern Früh zusätzlich 24 Mann der schnellen Einsatztruppe des Innenministeriums zur Sicherung der Grenze im Raum Gmünd zur Verfügung. Zusätzlich wird eine mobile fremdenpolizeiliche Einsatztruppe eingesetzt. Damit sollen die veränderten Schlepperströme, die derzeit im Waldviertel besonders zu spüren sind, besser bekämpft werden, stellt LAbg. Johann Hofbauer fest.****

Auch nach der EU-Erweiterung in einem halben Jahr wird der Grenzschutz bis zur Schengen-Reife von Tschechien und der Slowakei aufrecht bleiben. Um die Grenze bestmöglich zu sichern, wird auch die technische Ausrüstung verbessert. So wird ab dem Wochenende ein Eurodac-Gerät zur erkennungsdienstlichen Behandlung in Gmünd zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden Infrarot-Sonden zum Einsatz kommen, so Hofbauer.

Durch den hervorragenden Einsatz des Grenzschutzes und die verstärkte internationale Zusammenarbeit konnte erst vor kurzem ein Schlepperring im Raum Gmünd ausgehoben werden. Nur mit einem effizienten Grenzschutz, der nun weiter verbessert wurde, kann die Sicherheit der Bevölkerung auch im Inneren des Landes gewährleistet werden, betont Hofbauer in diesem Zusammenhang.

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