Kunstförderung: FPÖ soll nicht raunzen, sondern handeln

Haider soll als Hauptverantwortlicher der Regierungspolitik auf Bundes und Landesebene die Kunstförderung zugunsten Kärntens erhöhen, statt sich darüber zu mokieren

Klagenfurt (SP-KTN) – Wenn Kunststaatssekretär Franz Morak für die Kärntner Kunst nichts übrig hat, sollten die Freiheitlichen statt großspuriger Aussendungen zu schreiben, sich besser mit ihrem Koalitionspartner an einen Tisch setzen. „Es hilft nichts, wenn seitens der FPÖ vom Bund mehr Geld verlangt wird, und einerseits die Kärntner Kulturszene von ebendieser FPÖ kaputt gespart wird“, deckt die Kultursprecherin der SPÖ im Kärntner Landtag, LAbg. Nicole Cernic, das Doppelspiel der FPÖ auf. Die blauen Blender hungern Kärntens Kulturszene sukzessive aus, weil die Kulturschaffenden der Politik Haiders mehr als kritisch gegenüber stehen. „Andersdenkende werden mit weniger Förderungen bestraft. Da erscheint die FPÖ-Kritik an zu wenige Bundesförderung für Kärntens Kulturtreibende fadenscheinig“, so Cernic.

Wenn die FPÖ etwas an der Subventionspolitik ändern will, ist der Kärntner Kulturreferent und Architektur der schwarz-blauen Regierung Jörg Haider gefordert. Aber bisher hatte er außer Häme (er bezeichnete z.B. den Bachmannwettbewerb als „steril und totgelaufen“) nichts für Kunst und Künstler übrig. „Die andauernden Schlappen in seiner Kulturpolitik sind legendär, man erinnere sich nur an den Kurzzeit-Kulturamtsleiter Stojan oder an das Abwandern des Bruno Gironcoli-Museums in die Steiermark“, schildert Cernic Haiders katastrophales Kunstverständnis an Beispielen. (Schluss)

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