Herzog: Unglaublicher Vergabeskandal bei „Wiener Wohen“!

Wiener SPÖ beweist erneut, daß rotes Politbüro „gleicher“ als der Rest der Bevölkerung ist; Wiener FPÖ fordert umfassende Überprüfung dieser Causa durch Stadtrat Faymann

Wien, 2003-10-31 (fpd) – Die „Express“-Zuteilung eines Reihenhauses zum Diskontpreis an einen Spitzenbeamten von Wiener Wohnen stellt einen Vergabeskandal der Sonderklasse dar, so heute der freiheitliche Wiener Stadtrat Johann Herzog dar. ****

Während die Wienerinnen und Wiener eine Wartezeit von bis zu drei Jahren in Kauf nehmen müßten, erhielt im Jahr 1998 der stellvertretende Chef von Wiener Wohnen, Werner Böhm, im Rekordtempo von zwei Wochen (!) seine „Wunschwohnung“ zugeteilt. Genehmigt wurde dieser Antrag von niemand geringerem als der Chefin von Wiener Wohnen, Gabriele Payr, persönlich. Vor allem aber schlage die offensichtliche „Gefälligkeitsmiete“ von kolportierten 164 Euro monatlich dem Faß den Boden aus, ärgert sich Herzog.

Im sozialistischen Wiener Umfeld zeige sich wieder einmal mehr, daß einige Auserwählte im roten Politbüro „gleicher“ als der Rest der Bevölkerung sei. Diese Vorgangsweise ist jedenfalls ein Schlag ins Gesicht tausender Wienerinnen und Wiener, die dringend auf eine Gemeindewohnung warten und bis zu drei Jahre warten müßten.

Herzog forderte Stadtrat Faymann dazu auf, diesen mehr als offensichtlichen Mißstand umgehend zu überprüfen. Bei besagtem Herr Böhm sei es nämlich mit Sicherheit nicht erforderlich gewesen, ihn im Rahmen des sozialen Wohnbaus zu bedenken. Darüber hinaus sei die „Diskontmiete“ eine Provokation für viele Wiener Gemeindewohnungsmieter, die für vergleichbare Objekte sicher wesentlich mehr zu bezahlen hätten. „Faymann wäre auch im eigenen Interesse somit gut beraten, dieser mehr als dubiosen Vergabe im Rahmen von Wiener Wohnen nachzugehen“, so Herzog. (Schluß) HV nnnn

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