AK: Bedarf an Nachmittagsbetreuung belegt

Wien (AK) - ÖVP-Abgeordnete Fuhrmann ignoriert offenbar, dass laut Statistik Austria in Österreich 46.000 Betreuungsplätze für 6 bis 14-Jährige fehlen, so die AK. Dieser Bedarf ist seit Monaten bekannt und wird noch durch eine von der AK in Auftrag gegebenen IFES-Studie erhärtet. In dieser Studie geben 55 Prozent der Eltern mit einem Kind im Pflichtschulalter an, dass sie sich eine ganztägige Schulform für ihr Kind wünschen. Aufgrund dieser Zahlen lässt sich der Bedarf sehr einfach ausrechnen. Das sind die Ergebnisse von seriösen repräsentativen Studien, die Frau Fuhrmann nicht so einfach vom Tisch wischen kann. Ebenso ergeben die jährlichen Erhebungen an berufsbildenden höheren Schulen und bei Elternbefragungen, dass ein hoher Prozentsatz der Jugendlichen nicht in seiner Wunschschule sitzt, weil es eben zu wenig Ausbildungsplätze an BHS gibt. Ein klarer Beweis dafür ist auch die stagnierende Zahl der BHS-SchülerInnen in diesem Schuljahr. Die Schulen sind voll und Ministerin Gehrer soll endlich handeln, so die AK.

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