Fuhrmann: Wahlfreiheit durch Ausbau der Nachmittagsangebote gesichert

Ganztagsschule bedeutet, keine Wahlfreiheit zu haben

Wien, 30. Oktober 2003 (ÖVP-PK) "Bildungsministerin Gehrer ist mit ihrem Plan, die Nachmittagsangebote auszubauen und so den Bedarf an Nachmittagsbetreuung sicherzustellen, auf dem richtigen Weg", sagte heute, Donnerstag, die Bundesobfrau der Jungen ÖVP Abg.z.NR Silvia Fuhrmann. Das Nachmittagsangebot könne schließlich dem jeweiligen Bedarf entsprechend, beispielsweise auch tageweise, angenommen werden. Der von Schasching geforderte Ganztagsunterricht würde hingegen bedeuten, dass jedes Kind in einer derartigen Schule alle fünf Nachmittage der Woche in der Schule verbringen muss, um keinen Pflichtunterricht zu versäumen. "Gerade in Gemeinden, in denen es nur eine Schule gibt, würde die Einführung des Ganztagsunterrichts die Wahlmöglichkeit verhindern", so Fuhrmann nachdrücklich. Bereits jetzt liege es in den Händen der Eltern und Lehrer, bei einer Zweidrittelmehrheit eine Ganztagsschule einzuführen. "Es ist deshalb nicht sinnvoll, die Ganztagsschule zentral einzuführen, wie Schasching das offensichtlich will." ****

Was die Forderung von Arbeiterkammer-Präsident Tumpel betrifft, hält Fuhrmann fest, "dass man das Pferd nicht vom hinten aufzäumen soll". Auch hier wähle Elisabeth Gehrer den richtigen Weg, wenn sie zuerst den Bedarf erhebe und dann das Nachmittagsangebot danach ausbaue. So, wie sich die Panikmeldungen Tumpels über den angeblichen Mangel an Ausbildungsplätzen an den Berufsbildenden Höheren Schulen als unrichtig erwiesen hätten, so seien auch die von ihm genannten Zahlen bezüglich des Nachmittagsbedarfs anzuzweifeln, so Fuhrmann abschließend.

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