Rack: Enttäuscht über Ratsposition im Transitstreit

Weiterkämpfen im EP für eine europäische Konsenslösung

Brüssel, 30. Oktober 2003 (ÖVP-PK) "Ich bin über Ausgangsposition des Rates für die Transitverhandlungen im Vermittlungsausschuss sehr enttäuscht. Trotz der intensiven Bemühungen von österreichischer Seite, von Verkehrsminister und Vizekanzler Gorbach bis hin zu den österreichischen Europaparlamentariern, haben sich die 'Drüberfahrer' im Rat offenbar durchgesetzt", sagte heute, Donnerstag, der steirische Europaparlamentarier Univ.Prof. Dr. Reinhard Rack in einer ersten Reaktion auf die Entscheidung der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten. ****

"Wir werden uns in den nächsten Tagen und Wochen weiter bemühen, das Ergebnis doch noch substantiell zu verbessern", so der Verkehrsexperte der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament und Mitglied des Vermittlungsausschusses. "Ich stehe Verkehrsminister Gorbach zu allen Gesprächen mit den EP-Abgeordneten im Vermittlungsausschuss zur Verfügung. Wenn sich manche Ratsvertreter aber um keinen Preis zu vernünftigen und traditionellen europäischen Konsenslösungen bereit finden wollen, wird man sich ernsthaft zu überlegen haben, wie wir Österreicher mit einem derartig entleerten Transitvertrag umgehen wollen", so Rack abschließend.

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