Grillitsch: Bauern brauchen bei zweiter Dürreaktion volle Unterstützung der Länder

Bund stellt EUR 4 Mio. Zinszuschüsse für von der Dürre geschädigte Betriebe bereit

Wien (AIZ) - Durch einen von Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch eingebrachten parlamentarischen Initiativantrag konnten den Bauern als Erstmaßnahme EUR 3 Mio. Dürrehilfe aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt werden. Nach europaweit extrem hohen Temperaturen und extrem niedrigen Niederschlägen im Frühjahr und Sommer 2003 sind so außergewöhnliche Dürreschäden an landwirtschaftlichen Kulturflächen entstanden, dass nun eine weitere Hilfsmaßnahme gesetzt wurde. Der Bund hat nunmehr den dürregeschädigten Bauern EUR 4 Mio. Zinszuschüsse für Betriebsmittelkredite zur Verfügung gestellt. Durch diese wird der dringend notwendige Ankauf von Raufutter und Raufutter-Ersatzprodukten finanziert.

"Der Österreichische Bauernbund begrüßt die zweite Hilfsaktion des Bundes und ruft gleichzeitig mit Nachdruck die Länder auf, die notwendige Kofinanzierung der Bundesmittel in vollem Umfang auszuschöpfen. Die Bauern können jetzt jeden einzelnen Cent aus den EUR 8 Mio. Zinszuschüssen dringend brauchen. Wichtig ist auch eine rasche Festlegung der Sonderrichtlinien und Vorlage dieser Richtlinien bei der Europäischen Kommission", so Grillitsch. "Wer rasch hilft, hilft doppelt. Für die Bauern muss jetzt die Liquidität für die anstehenden Betriebsmittelkäufe sichergestellt werden, damit die Hilfe voll greifen kann", fordert der Bauernbundpräsident. (Schluss)

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