ESTAG-Konzern: Ermutigendes Ergebnis in den ersten 3 Quartalen trotz schwierigstem wirtschaftlichen Umfeld

Wien (OTS) - Die österreichische Wirtschaft leidet unter einem anhaltenden Nachfragemangel. Ein Konjunkturaufschwung ist noch nicht in Sicht. In seiner jüngsten Konjunkturprognose nimmt das WIFO seine Wachstumsvorhersage für 2003 zum dritten Mal in Folge kräftig zurück. Nachdem die prognostizierte Zunahme des realen BIP zwischen September 2002 und März 2003 schon von +2,2% auf +1,1% zurückgenommen wurde, fällt sie in der jetzt vorliegenden Oktober-Prognose sogar auf +0,7%

Trotz dieses schwierigen Umfeldes meldet der steirische ESTAG-Konzern in den ersten 3 Quartalen 2003 eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Das operative Ergebnis erhöhte sich bei einem Umsatz von knapp 665 Millionen Euro (2002: 616 Millionen Euro) auf 41,34 Millionen Euro und liegt damit um 166 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die positive Entwicklung wird sich voraussichtlich auch auf das gesamte Jahr auswirken, wobei das Jahresergebnis trotz der schwierigen Entwicklung im Energiepark Donawitz zufrieden stellend sein wird. Ausschlaggebend für das erfreuliche Ergebnis in den ersten 3 Quartalen ist in erster Linie die Verbesserung der Ertragslage im Bereich der STEWEAG/STEG - trotz der Verluste beim Energiepark Donawitz. Sanierungsmaßnahmen sind dort im Laufen.

Entsprechend den Personalplänen hat sich der Beschäftigenstand im Konzern von 2361 Mitarbeitern Ende des Jahres 2002 auf 2222 mit Ende September 2003 durch natürlichen Abbau und Fluktuation verringert.

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund von Kursgewinnen beim Schweizer Franken sowie verminderten Zinsaufwendungen auf +0,13 Millionen Euro. Im Vorjahr belief es sich auf -7,82 Millionen Euro.

Das Beteiligungsergebnis liegt mit +5,05 Millionen Euro weit über dem Vorjahreswert von -0,97 Millionen Euro.

Gestützt auf die positive Entwicklung im Energiebereich konnte die Profitabilität des Konzerns gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht werden. Das versteuerte Konzernergebnis verbesserte sich auf 19,7 Millionen Euro.

Im Gegensatz zu den zahllosen Medienberichte im Zusammenhang mit der ESTAG in den letzten Wochen bietet das ermutigende Ergebnis in den ersten 3 Quartalen ein interessantes Bild über die erfolgreiche Arbeit der 2222 Mitarbeiter (davon 452 Mitarbeiter in unseren ausländischen Tochterunternehmen in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien).

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