Die blauen Bluffer schlagen wieder zu: FPÖ-Pflegescheck ungedeckt

Schaunig befürchtet durch Scheck Verschlechterung beim Pflegegeld, Pflegenetz gibt Halt

Klagenfurt (SP-KTN) - Für SP-Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kandut ist der Vorwurf der FPÖ, die SPÖ würde nicht an die Menschen denken lächerlich. "Durch unsere Hartnäckigkeit konnte das Pflegenetzwerk in der Landesregierung durchgesetzt werden, obgleich Landeshauptmann Haider die sozialrechtliche Absicherung der pflegenden Familienmitglieder ebenso blockieren wollte, wie die Möglichkeit für Angehörige Urlaub von der Pflege zu nehmen. Auf Initiative der Sozialdemokraten ist es gelungen das Pflegegeld in Kärnten um 2 % zu erhöhen. Ich frage mich nun wer an die Menschen denkt. Wir von der SPÖ, die solche wichtigen sozialen Maßnahmen trotz massiven Widerstands der FPÖ durchsetzten oder LH Haider, der die Kärntnerinnen und Kärntner mit dem nächsten ungedeckten Scheck pflanzt"

Für Schaunig ist der FP-Pflegescheck genauso inhaltsleer wie der Kinderscheck. Schaunig-Kandut glaubt, dass es durch den Pflegescheck beim Pflegegeld zu Verschlechterungen kommen könnte, so wie damals, als durch den Kinderscheck das Karenzgeld zum schlechteren verändert wurde. "Würden die Freiheitlichen sich die Zeit nehmen und den letzten Regierungsakt zum Pflegenetzwerk genau anschauen, statt Tag und Nacht darüber zu brüten, mit welchen Tricks und Gags sie die Kärntnerinnen und Kärntner bluffen können, würden sie feststellen, dass nachhaltige soziale Konzepte den Menschen wesentlich mehr bringen, als ihre ungedeckten Schecks.

Schaunig sieht die Gefahr, dass Landeshauptmann Haider und Finanzreferent Pfeifenberger aus parteipolitischem Kalkül das Pflegenetzwerk mit einer Schere zerschneiden wollen, in dem sie die nötigen finanziellen Mittel im Budget 2004 nicht zur Verfügung stellen. "Es muss die nötige Bedeckung geben, um all die Maßnahmen für die pflegebedürftigen Kärntnerinnen und Kärntner, sowie deren Angehörige, durchzuführen", betont Schaunig-Kandut, dass das Pflegenetzwerk der SPÖ eindeutig das bessere Konzept ist.

Eine weitere Forderung der Freiheitlichen ist obsolet, nämlich die nach einem Pflegenotruf-Telefon. "Das gibt es bereits, denn jeder Anbieter von Hauskrankenpflege ist für seine KlientInnen erreichbar. Mit einem minimalen Budget wäre hier eine 24-Stunden Erreichbarkeit umzusetzen. Ein Telefonat alleine genügt ja nicht, was zählt ist die Hilfestellung. Ein Blatt Papier kann keinen pflegen, ebenso wenig wie die blauen Bluffs und Seifenblasen", deckt Schaunig-Kandut eine weitere inhaltslose Forderung der blauen Riege auf. (Schluss)

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