AUF-Schmiedt: GÖD ist aufgefordert, Exekutive bei Gehaltsrunde gesondert zu verhandeln

Sockelbetrag von 50€ monatlich bzw. Mindestgehaltserhöhung von 2,5% gefordert

Wien, 2003-10-30 (fpd) - „Bei den jetzt stattfindenden Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist die Gewerkschaft aufgefordert, die Exekutive gesondert zu verhandeln“ erklärte das Mitglied des Zentralausschusses der Sicherheitswache Albert Schmiedt in seiner Eigenschaft als Führungsfunktionär der Freien Exekutivgewerkschaft (FEG).****

Schmiedt begründet diese Forderung mit der Tatsache, dass die Tätigkeit der Exekutive nicht mit anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes vergleichbar ist. „Gerade in Zeiten, wo durch die verantwortungslose Sicherheitspolitik von Innenminister Strasser die Kriminalität in die Höhe schnellt, sind die Exekutivbeamten höchster Belastung ausgesetzt. Dies muss finanziell entsprechend abgegolten werden.

Schmiedt fordert daher für die Exekutive einen Sockelbetrag von 50€ monatlich bzw. eine Mindestgehaltserhöhung von 2,5%. Eine derartige Vorgansweise wäre insofern leicht durchzuführen, zumal die Exekutive über ein eigenes Gehaltsschema verfügt und über dieses daher auch gesondert verhandelt werden könnte.

„Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst hat noch nie die Gefahren des Exekutivbereiches entsprechend in Verhandlungen einbezogen. Vielmehr wurde alles daran gesetzt, den Verwaltungsapparat aufzublähen und eigene Pfründe zu sichern. Nun ist es Zeit, dass die schwarz-rote Gewerkschaft endlich sich auch der Exekutive besinnt“, schloss Schmiedt. (Schluß) HV nnnn

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