Waneck: Einsparungen durch Kombination Bankomat-Chipkarte erwartet

Chefarztpflicht muss rasch abgeschafft werden

Wien, (BMGF/STS) – Erfreut, zeigte sich heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck über die Aussagen Rauch-Kallats, wonach sie seine Forderung nach Kombination von Bankomat und Chipkarte befürworte. „Mit dieser Kombination kann sehr viel Geld für die Versicherten gespart werden. Zudem rechne ich dadurch mit einer rascheren Einführung der dringend notwendigen Karte“, so Waneck. ******

Die ganze Diskussion über die Abschaffung der Chefarztpflicht würde mit der Einführung der Chipkarte obsolet, da mittels Computerprogramm einfach und rasch festgestellt werden könne, wo „Ausreißer“ bei der Verschreibung vorkämen, so Waneck. Besonders skurril in diesem Zusammenhang, so Waneck, sei hingegen die Wortspende des sozialistischen Gesundheitssprechers Lackner, der offenbar völlig verdrängt habe, dass es die SPÖ war, die die Chefarztpflicht eingeführt hat. Damit habe die damalige SPÖ-Regierung eine unnötige, bürokratische Barriere geschaffen und viele sozial Schwache zu entwürdigten Bittstellern degradiert. „Dieses sozialistische Relikt muss so rasch wie möglich beseitigt werden“, forderte Waneck.

Unbegreiflich, so Waneck, sei ihm die mangelnde Bereitschaft der SPÖ, sich seriös an der Gesundheitsreform zu beteiligen. „Gerade diese Partei müsste ein großes Interesse daran haben, dass ihre Fehlentscheidungen der Vergangenheit, die zu sozialen und menschlichen Ungerechtigkeiten und zu einem finanziellen Desaster geführt haben, endlich beseitigt werden“, so Waneck. Stattdessen verlege sich die SPÖ wieder einmal auf die Verunsicherung der Bevölkerung, indem sie ohne irgendwelche Details zu kennen gegen die Kombination von Chip- und Bankomatkarte polemisiere.

Es sei für ihn, Waneck, selbstverständlich, dass niemand gezwungen werde eine Bankomatkarte nehmen zu müssen, wenn er das nicht wolle, denn viele sozial Schwache könnten sich die Gebühren der Bankomatkarte nicht leisten. Es sei daher klar, dass für diese Personengruppe eine andere Lösung gefunden werden müsse. Wie diese im Detail aussehe, würden die Verhandlungen zeigen. Sicher sei jedoch, so Waneck, dass kein sozial Schwacher auch nur einen Cent zusätzlich zahlen werde müssen. (Schluss) mg bxf

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