SPÖ will mutwillig Pflegescheck zerstören

Kärntner Pflegefamilien soll Geld vorenthalten werden

"Die SPÖ will aus reiner Wahltaktik mutwillig das positive Projekt des Kärntner Pflegeschecks zerstören. Nicht anders ist es zu erklären, dass sich die SPÖ-Behindertensprecherin im Parlament gegen die Übernahme der Kosten durch das Sozialministerium ausspricht", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

Er verweist darauf, dass mit dem Kärntner Pflegescheck ähnlich wie beim Kindergeld durch eine Pilotphase sämtliche rechtliche und finanzielle Fragen ausgelotet werden, um fristgerecht für das Jahr 2004 die gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen vorzufinden. Der Pflegescheck sei eine finanzielle Hilfestellung für pflegebedürftige Menschen und soll ihre ohnedies schwierige Situation erleichtern, sagte Strutz heute.

"Wenn die SPÖ sich dagegen ausspricht, dass das Sozialministerium die Kosten für die Pilotprojektphase jetzt übernimmt, will sie 600 Familien in Kärnten aus rein parteipolitischen Motiven 1000 Euro vorenthalten. Die SPÖ denkt dabei nicht an die Menschen in unserem Land, sondern ausschließlich daran, ein gutes soziales Projekt zu zerstören, nur weil die Idee von Landeshauptmann Jörg Haider und den Freiheitlichen kommt", kritisierte Strutz.

Die Pflege älterer Familienangehöriger sei ein Thema, von dem fast jede Kärntner Familie direkt oder indirekt betroffen ist. Landeshauptmann Jörg Haider setze daher einen besonderen Schwerpunkt mit dem Projekt "Altwerden zuhause": Die Kärntnerinnen und Kärntner sollen ihr Alter in Würde zu Hause verbringen können. Landeshauptmann Jörg Haider habe in der Landesregierung bereits durchgesetzt, dass es eine sozialrechtliche Absicherung des pflegenden Familienmitgliedes gebe. Der Pflegescheck bringe folgende zusätzliche
Leistungen: ein zweiwöchiger Aufenthalt in einem Pflegeheim, damit den Angehörigen ein Urlaub ermöglicht werde, oder die Inanspruchnahme einer Hauskrankenhilfe bzw. Pflegehilfe. Weiters werde ein Pflegenotruf eingerichtet, eine kostenlose fachliche Pflegeschulung angeboten sowie die notwendigen Pflegehilfsmittel vermittelt, erklärte Strutz.

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