Strache fordert von Strasser umgehende Veröffentlichung des "Team 04"-Geheimplanes aus dem Innenministerium!

In Wien keine weiteren Sicherheitseinsparungen oder Wachzimmerschließungen möglich

Wien, 2003-10-30 (fpd) - Also doch - Vor kurzem noch heftig dementiert, dringt nun der sicherheitspolitische "Kaputtsparplan" aus dem Strasser-Ressort an das Licht der Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund forderte der freiheitliche Wiener Sicherheitssprecher LAbg. Heinz Christian Strache die umgehende Veröffentlichung dieses Vorhabens. ****

Besonders pikant sei, daß aus dem Strasser-Ressort erst jüngst noch mit voller Vehemenz die von der Wiener FPÖ aufgezeigten Sparpläne bwz. Wachzimmerschließungen verharmlost wurden. Nun wurde bekannt, daß dieser Kaputtsparplan unter dem Titel "Team 04"-Konzept im Innenministerium firmieren soll und daher alles andere als eine Erfindung der Wiener FPÖ sei, so Strache.

In Wien sei jedenfalls kein weiterer Kahlschlag an Planstellen für Sicherheitswachebeamte oder die Schließung von Wachzimmern vorstellbar. Schon heute sei die Kriminalität auf einem Niveau, das mehr als besorgniserregend sei. Immerhin gäbe es einen Konsens aller Parteien gegen den ÖVP-Innenminister, wonach mindestens 1.000 Sicherheitswachebeamte in der Bundeshauptstadt fehlen. Es kann und darf somit keine weitere Einsparung im Wiener Sicherheitsbereich geben, forderte Strache.

Bürgermeister Häupl sei aufgefordert, endlich einen Wiener Sicherheitsgipfel einzuberufen, zu dem er auch Innenminister Strasser einladen solle. "Wir brauchen mehr Polizisten, ausreichend Wachzimmer, sowie im Idealfall auch eine Sicherheitswacht nach dem Erfolgsmodell in Bayern. Jeder Überlegung, aus Kostengründen in Wien an der Sicherheit noch mehr zu sparen, müsse eine klare Absage erteilt werden. Im Gegenteil, es sei ein Investitionsplan zur Wiederherstellung einer "sicheren Bundeshauptstadt" innerhalb kürzester Zeit zu realisieren, forderte Strache. (Schluß) HV nnnn

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