Wiener ÖVP lehnt Masterplan Verkehr ab

Wien (OTS) - Der Verkehrs-Masterplan weise eine Reihe von
Defiziten auf, betonte der Verkehrssprecher der Wiener Volkspartei GR Mag. Wolfgang Gerstl am Donnerstag in einem Pressegespräch. Er bringe bestenfalls theoretische Problemanalysen, aber kaum Lösungsansätze zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Für die nächsten 10 Jahre seien lediglich 22 km U-Bahn-Ausbau geplant, das sei zuwenig. Außerdem fehlten Finanzierungspläne.

Für die Innenstadt-Bezirke würden keine Lösungsansätze vorhanden sein, sagte die Bezirksvorsteherin von Wieden, Susanne Reichard. Für die geforderte Nachtlinie 13 A sei kein Geld da, die Probleme der Parkraumbewirtschaftung, etwa die zeitliche Ausdehnung auf 22 Uhr und auch am Wochenende würden nicht angesprochen.

Der Hietzinger Bezirksvorsteher Dipl.-Ing. Heinz Gerstbach zeigte sich enttäuscht. Es gebe keine konkreten Pläne für den Westen Wiens, die U4-Verlängerung sei nicht geplant, an der Westeinfahrt der Autobahn gebe es keinen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Es gebe keine Pläne für die Schnellbahn auf der Verbindungslinie.

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