Tourismus trotz internationaler Konjunkturschwäche weiter positiv

Wien (BMWA/OTS) - Im Zeitraum Mai bis September 2003 sind die Tourismusumsätze nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahr um 2,8% gestiegen und erreichten somit eine Größenordnung von 7,68 Milliarden Euro. Die Nächtigungen stiegen im gleichen Zeitraum um 1,6%. "Trotz der internationalen Konjunkturschwäche und der Euro-Stärke hat sich der österreichische Tourismus somit relativ günstig entwickelt und dürfte sogar Marktanteile gewonnen haben", zeigte sich der für Tourismus ressortzuständige Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute, Donnerstag, zufrieden. Für die gesamte Sommersaison ist mit einer Umsatzsteigerung von rund 3% zu rechnen. Für die kommende Wintersaison wird ein Umsatzzuwachs in ähnlicher Größenordnung erwartet. ****

Von den im internationalen Reiseverkehr wichtigen Herkunftsmärkten konnten im Zeitraum Mai bis September 2003 bei Gästen aus Italien, der Schweiz und den Niederlanden kräftige Zuwächse verzeichnet werden. Auch die Nächtigungen von Franzosen und Belgiern entwickelten sich überdurchschnittlich, jene der deutschen Gäste erreichen das Vorjahrsniveau. Rückgänge mussten bei Briten und US-Amerikanern hingenommen werden.

Im Bezug auf die Umsätze konnten von Mai bis September 2003 alle Bundesländer Zuwächse verzeichnen.

Tourismusanalyse: Sommerhalbjahr 2002 Umsätze Nächtigungen Insgesamt Insgesamt Inländer Ausländer Veränderung gegen das Vorjahr in % Burgenland +10,1 + 2,0 + 1,6 + 2,8 Kärnten + 9,6 + 3,9 + 1,0 + 5,6 Niederösterreich + 0,5 - 4,2 - 5,8 - 1,5 Oberösterreich + 5,8 - 2,1 - 3,2 - 0,9 Salzburg + 5,8 + 1,6 - 2,3 + 2,9 Steiermark + 8,3 + 0,7 - 1,4 + 5,4 Tirol +10,4 + 4,0 + 1,7 + 4,2 Vorarlberg 1) - 0,1 + 1,1 - 3,2 + 1,8 Wien + 2,5 - 2,8 + 4,2 - 4,1 Österreich + 7,2 + 1,6 - 1,2 + 2,8

Quelle: Statistik Austria, WIFO. - 1) Umsätze ohne, Nächtigungen einschließlich Kleinwalsertal.

Tourismusanalyse: Mai bis September 2003 Umsätze 1) Nächtigungen 2) Insgesamt Insgesamt Inländer Ausländer Veränderung gegen das Vorjahr in % Burgenland + 3,7 - 1,5 - 2,4 + 0,2 Kärnten + 0,3 + 0,1 + 3,8 - 1,9 Niederösterreich + 3,4 + 4,0 + 2,7 + 6,1 Oberösterreich + 4,8 + 2,3 + 1,7 + 2,9 Salzburg + 2,1 + 1,5 + 6,3 + 0,0 Steiermark + 5,2 + 3,3 + 1,7 + 6,4 Tirol + 3,5 + 1,4 + 5,4 + 1,0 Vorarlberg 3) + 3,9 + 2,4 - 1,8 + 3,1 Wien + 2,8 + 2,9 - 0,1 + 3,5 Österreich 3) + 2,8 + 1,6 + 2,7 + 1,2

Quelle: Statistik Austria, WIFO. - 1) Schätzung. - 2) September:
Hochrechnung. - 3) Umsätze ohne, Nächtigungen einschließlich Kleinwalsertal.

Tourismusanalyse: Sommerhalbjahr 2002 Nächtigungen Insgesamt Inländer Ausländer In 1.000 Burgenland 1.864,9 1.297,6 567,3 Kärnten 10.297,7 3.638,2 6.659,5 Niederösterreich 3.499,8 2.184,2 1.315,6 Oberösterreich 4.326,9 2.296,3 2.030,7 Salzburg 9.347,2 2.168,8 7.178,4 Steiermark 5.448,3 3.661,5 1.786,8 Tirol 17.638,3 1.606,6 16.031,7 Vorarlberg 1) 3.288,5 454,7 2.833,8 Wien 4.477,7 744,3 3.733,4 Österreich 60.189,4 18.052,2 42.137,2

Quelle: Statistik Austria. - 1) Einschließlich Kleinwalsertal.

Tourismusanalyse: Mai bis September 2003 Nächtigungen 1) Insgesamt Inländer Ausländer In 1.000 Burgenland 1.680,8 1.149,5 531,3 Kärnten 9.936,4 3.628,5 6.307,9 Niederösterreich 3.165,2 1.931,0 1.234,3 Oberösterreich 3.969,7 2.052,7 1.916,8 Salzburg 8.748,5 2.089,5 6.658,7 Steiermark 4.952,5 3.267,2 1.684,7 Tirol 16.127,0 1.517,9 14.610,2 Vorarlberg 2) 3.036,4 404,3 2.631,9 Wien 3.905,6 607,8 3.297,6 Österreich 2) 55.526,0 16.644,1 38.878,5

Quelle: Statistik Austria. Rundungen können Rechendifferenzen ergeben. - 1) September: Hochrechnung. - 2) Einschließlich Kleinwalsertal.

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