Wiener Grüne kritisieren erhöhten Bleigehalt in Wiens Wasser

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Mediengespräches am Donnerstag
stellte der Umweltsprecher der Wiener Grünen, GR Rüdiger Maresch, das Zwischenergebnis einer von den Grünen in Auftrag gegebene noch laufenden Trinkwasseruntersuchung hinsichtlich von Bleiwerten vor. Laut Maresch zeigen von den insgesamt 1000 eingereichten die bislang 400 untersuchten Trinkwasserproben ein "ernstes Problem für das Wiener Wasser an". Aktuelles Ergebnis: In 42,5 Prozent aller Proben wurde Blei nachgewiesen, 28,2 Prozent liegen über dem Vorsorgewert der Weltgesundheitsorganisation WHO von 10 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser, 9,6 Prozent liegen über 25 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser. Gemäß Maresch bedeutet dies, dass nahezu jede zehnte Wasserprobe in Wien ein akutes Gesundheitsrisiko darstelle.

Politisch ortete Maresch bei Wohnbaustadtrat Werner Faymann und Umweltstadträtin DI Isabella Kossina "dringenden Handlungsbedarf". Notwendig wäre die kostenlose Untersuchung des Trinkwassers, ebenso die Installierung von Wasserabgabestellen, bei denen kostenlos einwandfreies Trinkwasser bezogen werden könne. Weitere Forderungen betreffen u.a. die Mithereinnahme des Trinkwassers in die Lebensmittelkontrolle bzw. Novellierungen der Bauordnung und des Mietrechts. Laut Maresch soll ein Wasserleitungssanierungsprogramm in die Bauordnung verankert werden.

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