FP-Madejski: Kukacka weiß nicht wovon er spricht!

U-Bahn-Bau in Wien muß gesichert bleiben!

Wien, 30-10-2003 (fpd) - Als völlig entbehrlich und zudem fern jeglicher Grundlage bezeichnete heute der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. GR Dr. Herbert Madejski die Aussagen von VP-Staatssekretär Helmut Kukacka wonach sich der Bund eine Reduzierung der Bundesbeteiligung am Wiener U-Bahn-Ausbau vorstellen könnte.

Selbstverständlich wäre Wien dazu verpflichtet die ausverhandelten Gelder des Stabilitätspaktes an den Bund zu überweisen und die Wiener FPÖ werde auch die Wiener Stadtregierung dazu anhalten ihren Zusagen nachzukommen. Rieder disqualifiziere sich zudem ohnedies von selbst, wenn er vertraglich zugesicherte Finanzzahlungen in Frage stelle. Wenn jedoch VP-Staatssekretär Kukacka nunmehr der Meinung wäre die Bevölkerung für die Versäumnisse der Wiener Rathaussozialisten haftbar machen zu können, dann habe er die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Unabhängig davon, wonach Kukacka alleine gar nicht berechtigt sei über die U-Bahnzuschüsse zu urteilen, wäre es sinnvoll und vernünftig die Kosten der U-Bahn in ein international vergleichbares Licht zu rücken und die Stadt Wien daran zu erinnern, dass mit Steuergeldern natürlich sparsam und umsichtig umzugehen sei.
Madejski erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Wien im Vergleich zur Millionenmetropole München deutlich höhere Kosten beim U-Bahnausbau vorzuweisen habe. "Wenn in München der U-Bahnkilometer mit rund 53 Mio. € fast um die Hälfte weniger kostet als in Wien, dann kann etwas nicht stimmen", so Madejski.

Es sei also an der Zeit die Kontrolle der Stadt durch den Bund zu verstärken und nicht mit entbehrlichen und sinnlosen Aussagen die Wienerinnen und Wiener zu verunsichern, so Madejski abschließend in Richtung Kukacka. (Schluß) jen

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