Rossmann: Nachmittagsbetreuung muß kostengünstig erfolgen

"Einige Stunden aus Stundenkontingent C sollen Lehrer auch in der Schule verbringen"

Wien, 2003-10-30 (fpd) - FPÖ-Bildungssprecherin Abg. Mares Rossmann begrüßte heute den Vorstoß von Bildungsministerin Gehrer, die Nachmittagsbetreuung an den Schulen auszubauen. "Es ist gut, daß die Ministerin nun Bereitschaft signalisiert, diese parlamentarische Entschließung von FPÖ und ÖVP umzusetzen", so Rossmann. ****

Die Nachmittagsbetreuung könne über das Stundenkontingent C kostengünstig gestaltet werden. "Die Zeit, die ein Lehrer nicht an der Schule verbringt, ist in diesem Stundenkontingent nicht eindeutig geregelt, aber trotzdem bezahlte Arbeitszeit. Es kann also durchaus möglich sein, einige Stunden aus diesem Zeittopf auch in der Schule zu verbringen", meinte Rossmann.

In dieser Zeit könnten dann von den Lehrern diverse Vor- und Nachbereitungen verrichtet werden. "Im Zuge einer Nachmittagsbetreuung von Schülern, wie zum Beispiel beim Beaufsichtigen während der Erledigung von Hausaufgaben, wären solche Tätigkeiten in einem Zeitrahmen von zwei, drei Stunden durchaus denkbar", sagte Rossmann.

"Da dieses Stundenkontingent C im Landeslehrerdienstrechtsgesetz geregelt ist und mit Ende 2004 ausläuft, sollte dieser Bereich neu definiert und beschlossen werden, damit die Nachmittagsbetreuung dann kostengünstiger erfolgen kann", betonte Rossmann abschließend. (Schluß)

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