Junge Wirtschaft: Gründer-Maßnahmen in Konjunkturpaket III erster Schritt

Erweiterung der Arbeitslosenversicherung auf Selbstständige und mehr Risikokapital bedeuten mehr Chancen für Jungunternehmer

Wien (PWK748) - Als "wichtigen Schritt" bezeichnete heute,
Mittwoch, der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft, Peter Lehner, die im Konjunkturpaket III vorgesehenen Maßnahmen für Gründer und Jungunternehmer. Die Erweiterung der Arbeitslosenversicherung auf Selbständige und eine verstärkte Aufbringung von Risikokapital im Rahmen des gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft entwickelten "Double Equity Fonds" über die Austria Wirtschaftsservice bedeute "mehr Chancen in einer konjunkturell schwierigen Zeit". Gerade bei der Unternehmensfinanzierung sei in den vergangenen Monaten ein deutlicher Rückgang der Fremd- und Risikokapitalfinanzierung zu bemerken gewesen. "Ein unkomplizierterer Zugang zu Geld ist eine wichtige Maßnahme für junge Unternehmer. Österreich braucht neue Chancen für selbständig und wirtschaftlich denkende Menschen. Ziel Nummer eins muss daher weiterhin der Wechsel von der Kredit- hin zur Eigenkapitalfinanzierung sein", betonte Lehner.

Aus seiner Sicht seien diese Maßnahmen die richtige Antwort auf die Bedürfnisse der Jungunternehmer, deren Wert bisher zuwenig geschätzt worden sei. Auch die unerwartet hohe Dotierung der Forschungsförderung werde für die Zukunft einen wichtigen Anstoss für mehr F+E, Innovationen und High Tech in der Unternehmenslandschaft leisten können.

Noch offen seien aber, die Abschaffung der Mindest-Köst für Gründer sowie eine rasche Absenkung der Betriebssteuern. Die Körperschaftssteuer müsse sich dem Zielsatz von 25 Prozent nähern, forderte Lehner. Weiter offen: Ein Wegfall der Erbschafts- und Schenkungssteuer bei Betriebsübergaben. (us)

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