Regierung setzt unsere Sicherheit aufs Spiel

SPÖ fordert mehr Sicherheitsbeamte. Regierung ist aufgefordert, von den Sparplänen bei der Exekutive abzurücken

Klagenfurt (SP-KTN) - Wenn Polizisten und Gendarmen in Scharen in die Pension flüchten, dann ist etwas faul im Staate Österreich. Die Schwarz-Blaue Regierung hat unser gutes Sicherheitssystem kaputt gespart. Innerhalb der Exekutivbeamtenschaft gärt es schon. Wenn Personalvertreter der Exekutive in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Kriminalpolizei“ von einem drohenden Kollaps sprechen, und die Sicherheit des Landes gefährdet sehen, ist Feuer am Dach. „Doch Strasser und seine Regierungskollegen halten an den desaströsen Sparplänen weiterhin fest. Dieses Sparpaket als ‚Sicherheitspaket’ zu verkaufen, ist eine bewusste Täuschung der Bevölkerung“, setzt sich der Sicherheitssprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Rudolf Schober, für eine Aufstockung der Beamtenschaft ein, um die Sicherheit in Österreich auch weiter zu gewährleisten. Gerade angesichts der jüngsten Statistiken, die Österreich einen eklatanten Anstieg der Kriminalität bescheinigen. „In solch einer Situation muss man alles daran setzen, die Sicherheit zu Verbessern. Aber anscheinend ist Schwarz-Blau die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nichts wert“, bringt Schober kein Verständnis für die Pläne der Regierung auf.

Die Sicherheit nicht kaputt zu sparen kann nicht oft genug betont werden, da es sich um ein grundlegendes Bedürfnis der Menschen in diesem Land handelt. „Landeshauptmann Jörg Haider hat als Verantwortlicher für diese Regierung federführend am Kaputtsparen der Sicherheit mitgewirkt. In Kärnten kennen wir ja das Ergebnis, denn mittlerweile wurden in Kärnten 12 Gendarmerieposten geschlossen, weitere Zusammenlegungen werden noch folgen“, übt Schober Kritik an Haider, der Kärnten zugunsten seines Geltungsbedürfnisses auf Bundesebene sträflich vernachlässigt hat. (Schluss)

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