Sensationsbesuche am Konservatorium Wien

Interessierte ZuhörerInnen willkommen - Eintritt frei

Wien (OTS) - Am Konservatorium Wien wird die Serie außergewöhnlicher Workshops mit prominenten Gästen fortgesetzt. So werden kommenden Montag die Aka-Pygmäen - moderiert vom Ethnomusikforscher Simha Arom - Studierende verschiedener Sparten dazu anleiten, die diffizilen, Jahrtausende alten rhythmischen Strukturen der Gesänge Zentralafrikas nachzuvollziehen. Am Dienstag wird Pierre Laurent Aimard mit jungen Pianistinnen und Pianisten eine repräsentative Auswahl aus den Klavieretüden des heuer auch bei Wien Modern im Mittelpunkt stehenden György Ligeti erarbeiten. Diese Kombination der Inhalte entsteht nicht zufällig - es ist bekannt, dass Ligeti durch die Begegnung mit der Musik Zentralafrikas wesentliche Impulse erfahren hat, die sich u.a. auch in seinen Klavierwerken niedergeschlagen haben.

Kommende Highlights am Konservatorium Wien

Am 6. März findet ein Workshop mit George Crumb statt. George Crumb ist immer noch aktuell - ein Pionier der "anderen Avantgarde", ein Erfinder und Experimentator mit Klängen, Geräuschen und Strukturen. Seine Musik hat besonderen pädagogischen Wert - sie wird den Studierenden des Konservatoriums ein willkommener Anlass sein, sich mit ungewöhnlichen Methoden der Klangerzeugung zu beschäftigen, sich in Stille und Spannung konzentrieren zu lernen. Unterstützung kommt vom Komponisten selbst und vom authentischen Ensemble "New Art" unter der Leitung von Fuat Kent. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Konzerthaus und gipfelt in einem öffentlichen Konzert in dessen Neuem Saal.

Zwischen 14. und 19. April ist eine Veranstaltung mit Daniel Barenboim vorgesehen. Mit dem Generalmusikdirektor der Staatsoper unter den Linden und weltweit sich für die Förderung von Jugend, Toleranz und Freiheit einsetzenden Pianisten und Dirigenten wurde eine "Beethoven - Werkstatt" konzipiert: die Diskussion von Klavier-, Kammermusik- und Orchesterwerken mit Studierenden des Konservatoriums anlässlich Barenboims Präsentation der 32 Klaviersonaten in Wien stellt zweifellos einen Höhepunkt des Studienjahres dar. Der abschließende Orchestertermin wird in Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde im Gläsernen Saal des Musikvereins veranstaltet.

Die schwerpunktartige Beschäftigung mit Beethoven umfasst im Sommersemester 2004 weitere Aktivitäten: verhandelt wird derzeit ein Liedinterpretationstag mit Peter Schreier, Elisabeth Leonskaja wird mit dem Orchester des Konservatoriums Wien im Grossen Saal des Wiener Konzerthauses ein Beethoven-Konzert musizieren, Thomas Christian und Werner Hink werden sämtliche Violinsonaten Beethovens erarbeiten. Die Workshops für die Studierenden des Konservatoriums sind für interessierte ZuhörerInnen offen, der Eintritt ist frei. Das Konservatorium Wien setzt mit diesen öffentlichen Veranstaltungen einen weiteren Schritt auf seinem Weg in die universitäre Zukunft -Forschung und Lehre verschmelzen an diesem Haus immer mehr zur künstlerischen Praxis auf höchstem internationalen Niveau.

o Nzamba Lela Aka Pygmies Montag, 3. November 2003, 14.30 Uhr Workshop Musik aus Zentralafrika o Pierre Laurent Aimard Dienstag, 4. November 2003, 14.30 Uhr Workshop Werke von György Ligeti o Konservatorium Wien, Anton-Dermota-Saal 1010 Wien, Johannesgasse 4a Freier Eintritt!

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