"Zuckeroma": Bibiana Zeller treibt Aglaia Szyszkowitz und Karl Markovics auf die Palme

Drehstart für tiefschwarze Familienkomödie von Ulli und Xaver Schwarzenberger

Wien (OTS) - Mit "Dinner for Two" servierten Ulli und Xaver Schwarzenberger dem ORF-Publikum Anfang Oktober eine köstliche Charakterkomödie, die mit durchschnittlich 1.319.000 Zusehern und 48 Prozent nationalem Marktanteil einen fulminanten Erfolg feierte. Seit Anfang dieser Woche entsteht bereits das nächste ORF-Filmprojekt des kreativen Filmduos, das unter anderem für TV-Hits wie "Single Bells", "Tafelspitz" und "Lamorte" verantwortlich zeichnete: "Zuckeroma" ist der Arbeitstitel dieser tiefschwarzen Familienkomödie, die in Wien und Triest gedreht wird. Der Film erzählt von der vierköpfigen Familie Seeberg, deren Haussegen ab dem Moment schief hängt, als die egomanische Großmutter nach einem Schlaganfall ins Haus zieht. Das Zusammenleben mit der boshaften alten Frau entpuppt sich als alltäglicher Härtetest für die Nerven der gesamten Familie. Da stellt sich nur die Frage, wie viel Bösartigkeit die liebende Verwandtschaft tatsächlich vertragen kann.

In der Titelrolle steht Bibiana Zeller (am 2. November in "Passion eine Politikers" im ORF) vor der Kamera, die Regisseur Xaver Schwarzenberger wieder persönlich führt. Aglaia Szyszkowitz (kürzlich im ORF-Goldgräberdrama "Tauerngold" zu sehen) und Karl Markovics (am 12. November an der Seite von Veronica Ferres im Schwarzenberger-Drama "Annas Heimkehr im ORF) spielen die geplagte Filmtochter und den -schwiegersohn. Als Enkelkinder werden Nora Heschl (zuletzt in Schwarzenbergers "Dinner for Two") und Matthias Stein zu sehen sein. Weitere Rollen spielen unter anderem Linde Prelog, Ingrid Burkhard, Eugen Stark, Dagmar Schwarz, Wolfgang Gasser, Nina Blum und Stephanie Taussig. Gedreht wird "Zuckeroma" -eine ORF-Produktion, die von der Wiener Teamfilm hergestellt wird -bis Ende November, gesendet wird der Fernsehfilm voraussichtlich 2004.

Und darum geht’s:

Melanie und Anton Seeberg (Aglaia Szyszkowitz, Karl Markovics) sind glücklich verheiratet: Er erfolgreicher Software-Entwickler auf dem Sprung ins ganz große Geschäft, sie kochende Hausfrau. Die 16-jährige Tochter Stella (Nora Heschl) geht zur Schule; Sohn Sebastian, 19 Jahre alt, ist Jusstudent. Nur die Omama (Bibiana Zeller), Melanies egomanische Mutter, bringt die familiäre Harmonie der Seebergs mitunter durcheinander. Es ist eine kleine, kaum wahrnehmbare Beeinträchtigung, denn die Großmutter lebt seit dem Ableben ihres Mannes in einer exklusiven Seniorenresidenz.
Gerade als die vier sorgenfreien Seebergs zur Urlaubsinsel Korfu übersetzen wollen, ereilt sie die Nachricht vom Schlaganfall der Omama. Sie kehren umgehend nach Wien zurück und beschließen zur unendlichen Erleichterung des entnervten Pflegepersonals, die alte Dame in häusliche Pflege zu nehmen.
So sehr sich die Patientin unter Melanies Pflege und zuckerfreier Diät erholt, so sehr gerät die heile Welt der Seebergs durch ihren alle gegeneinander ausspielenden und aufwiegelnden Egoismus aus den Fugen. Das traute Heim versinkt trotz Melanies immer athletischeren Versuchen, die Konflikte auszugleichen, in Chaos und Zwietracht. Als die Omama dann auch noch Antons geniale neue Software, die der Familie die Umsetzung aller ihrer Lebensträume erlaubt hätte, unwiederbringlich vernichtet und Anton gezeichnet aus dem gemeinsamen Heim auszieht, läuft das Fass entgültig über. Melanie greift zu einer radikalen Gegenmaßnahme.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0002