• 30.10.2003, 09:12:58
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"Zuckeroma": Bibiana Zeller treibt Aglaia Szyszkowitz und Karl Markovics auf die Palme

Drehstart für tiefschwarze Familienkomödie von Ulli und Xaver Schwarzenberger

Wien (OTS) - Mit "Dinner for Two" servierten Ulli und Xaver
Schwarzenberger dem ORF-Publikum Anfang Oktober eine köstliche
Charakterkomödie, die mit durchschnittlich 1.319.000 Zusehern und 48
Prozent nationalem Marktanteil einen fulminanten Erfolg feierte. Seit
Anfang dieser Woche entsteht bereits das nächste ORF-Filmprojekt des
kreativen Filmduos, das unter anderem für TV-Hits wie "Single Bells",
"Tafelspitz" und "Lamorte" verantwortlich zeichnete: "Zuckeroma" ist
der Arbeitstitel dieser tiefschwarzen Familienkomödie, die in Wien
und Triest gedreht wird. Der Film erzählt von der vierköpfigen
Familie Seeberg, deren Haussegen ab dem Moment schief hängt, als die
egomanische Großmutter nach einem Schlaganfall ins Haus zieht. Das
Zusammenleben mit der boshaften alten Frau entpuppt sich als
alltäglicher Härtetest für die Nerven der gesamten Familie. Da stellt
sich nur die Frage, wie viel Bösartigkeit die liebende Verwandtschaft
tatsächlich vertragen kann.

In der Titelrolle steht Bibiana Zeller (am 2. November in "Passion
eine Politikers" im ORF) vor der Kamera, die Regisseur Xaver
Schwarzenberger wieder persönlich führt. Aglaia Szyszkowitz (kürzlich
im ORF-Goldgräberdrama "Tauerngold" zu sehen) und Karl Markovics (am
12. November an der Seite von Veronica Ferres im
Schwarzenberger-Drama "Annas Heimkehr im ORF) spielen die geplagte
Filmtochter und den -schwiegersohn. Als Enkelkinder werden Nora
Heschl (zuletzt in Schwarzenbergers "Dinner for Two") und Matthias
Stein zu sehen sein. Weitere Rollen spielen unter anderem Linde
Prelog, Ingrid Burkhard, Eugen Stark, Dagmar Schwarz, Wolfgang
Gasser, Nina Blum und Stephanie Taussig. Gedreht wird "Zuckeroma" -
eine ORF-Produktion, die von der Wiener Teamfilm hergestellt wird -
bis Ende November, gesendet wird der Fernsehfilm voraussichtlich
2004.

Und darum geht’s:

Melanie und Anton Seeberg (Aglaia Szyszkowitz, Karl Markovics) sind
glücklich verheiratet: Er erfolgreicher Software-Entwickler auf dem
Sprung ins ganz große Geschäft, sie kochende Hausfrau. Die 16-jährige
Tochter Stella (Nora Heschl) geht zur Schule; Sohn Sebastian, 19
Jahre alt, ist Jusstudent. Nur die Omama (Bibiana Zeller), Melanies
egomanische Mutter, bringt die familiäre Harmonie der Seebergs
mitunter durcheinander. Es ist eine kleine, kaum wahrnehmbare
Beeinträchtigung, denn die Großmutter lebt seit dem Ableben ihres
Mannes in einer exklusiven Seniorenresidenz.
Gerade als die vier sorgenfreien Seebergs zur Urlaubsinsel Korfu
übersetzen wollen, ereilt sie die Nachricht vom Schlaganfall der
Omama. Sie kehren umgehend nach Wien zurück und beschließen zur
unendlichen Erleichterung des entnervten Pflegepersonals, die alte
Dame in häusliche Pflege zu nehmen.
So sehr sich die Patientin unter Melanies Pflege und zuckerfreier
Diät erholt, so sehr gerät die heile Welt der Seebergs durch ihren
alle gegeneinander ausspielenden und aufwiegelnden Egoismus aus den
Fugen. Das traute Heim versinkt trotz Melanies immer athletischeren
Versuchen, die Konflikte auszugleichen, in Chaos und Zwietracht. Als
die Omama dann auch noch Antons geniale neue Software, die der
Familie die Umsetzung aller ihrer Lebensträume erlaubt hätte,
unwiederbringlich vernichtet und Anton gezeichnet aus dem gemeinsamen
Heim auszieht, läuft das Fass entgültig über. Melanie greift zu einer
radikalen Gegenmaßnahme.

OTS0037    2003-10-30/09:12

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