Thomas Hampson - Die Winterreise

"Eine Reise in sich" - aus dem Wiener Konzerthaus

Wien (OTS) - Thomas Hampson, gern gesehener Dauergast an der
Wiener Staatsoper, ist international auch als Liedinterpret geschätzt. Voriges Jahr sang der amerikanische Bariton im Schubertsaal des Konzerthauses Franz Schuberts "Winterreise". Zu diesem ohne Publikum aufgezeichneten Liederzyklus spricht Hampson im Interview mit dem Musikforscher Otto Brusatti. Der ORF zeigt "Die Winterreise" in zwei Teilen - zu Allerheiligen, am Samstag, dem 1. November, um 9.35 Uhr und zu Allerseelen am Sonntag, dem 2. November 2003, um 9.30 Uhr jeweils in ORF 2. Regie führte Felix Breisach. "Die Winterreise" ist einer Höhepunkte des Kulturherbsts im ORF-Fernsehen. Als weitere Highlights stehen am Samstag, dem 8. November, um 22.05 Uhr Franz Molnárs "Liliom" aus dem Theater in der Josefstadt und am Samstag, dem 6. Dezember, um 22.00 Uhr "Emilia Galotti" in einer Aufzeichnung vom Berliner Theatertreffen auf dem ORF-Spielplan.

Hampson auf der Suche nach dem innersten Leben

"Es ist eine Reise in sich, auf der Suche nach dem innersten Leben", kommentiert Hampson. "Weder als Gedicht noch als Musik ist es als Erzählung an eine andere Person zu verstehen. Es ist ein reiner Autodialog." Auch in der Interpretation versteht der Sänger die "Winterreise" als Innenschau: "Darum ist es mir eigentlich egal, ob ich in einem größeren oder einem kleineren Raum singe. Für mich kommt es gemeinsam mit meinem Pianisten nur darauf an, wie tief wir in uns selbst gehen, wie wir unsere Welt schaffen können. Und dann ist die Frage, wie viele Leute in unser Leben kommen."

Schuberts "Winterreise" ist ein intensives musikalisches Stimmungsbild. In dem von Trauer und Schwermut geprägten Stück spiegelt sich der Tod von Schuberts Idol Beethoven, der Schubert sehr betroffen gemacht hat.

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