Haubner: Vaterhalbjahr mit Kindergeld umgesetzt

Väterbeteiligung nicht auf einen einzigen Monat einschränken

Wien (BMSG/OTS) - In der heutigen Forderung der Kinderfreunde nach einem Vaterschutzmonat sieht Familienstaatssekretärin Ursula Haubner einen Rückschritt in der partnerschaftlichen Aufteilung der Erziehungsarbeit. "Durch die Bestimmung im Kindergeldgesetz, dass das Höchstausmaß des Bezuges von drei Jahren nur dann ausgeschöpft werden kann, wenn auch der zweite Elternteil mindestens 6 Monate beansprucht, werden auch Väter angehalten, die Betreuung des Kindes zu übernehmen", verweist Haubner auf die bereits bestehende Regelung.

Darüber hinaus könne auch in der vorgesehenen Elternteilzeitregelung künftig die Arbeitszeit (Arbeitszeit kann z.B. auch nur in geringem Maße reduziert werden) und Arbeitslage (Beginn und Ende) völlig flexibel gestaltet werden. "Eine wesentliche Stärkung des Erziehungsauftrags für Väter sehe ich in der Möglichkeit, die Teilzeit künftig auch gleichzeitig beanspruchen zu können, denn Partnerschaft bedeutet ja nicht entweder Vater oder Mutter, sondern sowohl Vater als auch Mutter", bezieht sich Haubner auf die neue Elternteilzeitregelung.

Eine starre Verpflichtung, wie die Kinderbetreuung auszusehen habe, lehnt Haubner ab. Das wiederspreche dem Verständnis der selbstbestimmten Gestaltung der Eltern bezüglich Familie und Arbeit. (Schluss) bxf

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