Kronberger: Desavouierung Gorbachs in der Transitfrage unfair und kontraproduktiv

Lichtenberger übt bequeme Kritik aus dem heimischen Kämmerlein

Wien (OTS) - "Den eigenen Minister zu desavouieren, ist in der gegenwärtigen Situation so ziemlich das Kontraproduktivste, was sich denken lässt", kontert EU-Abgeordneter Dr. Hans Kronberger die heutige Kritik der grünen Abgeordneten Eva Lichtenberger an der Verhandlungsführung Hubert Gorbachs in der Transitfrage. "Da versucht einer zu retten, was zu retten ist; größtmögliche Unterstützung statt bequemer Kritik aus dem heimischen Kämmerlein wäre hier angebracht."

Kronberger: "Ich wäre gespannt zu wissen, welche Verhandlungsstrategie sich Frau Lichtenberger ausgedacht hat, um die österreichischen Forderungen durchzusetzen. Und vor allem wäre ich gespannt zu wissen, wie sie vor der österreichischen Bevölkerung die Null-Variante verantworten will, die bei einem Scheitern der Verhandlungen droht."

Mit der Alles-oder-Nichts-Position, kritisiert Kronberger, seien die Grünen schon in der Abstimmung im Europäischen Parlament über die Transitnachfolgerelung den österreichischen Anliegen in den Rücken gefallen. Dies bringe Österreich mehr Schaden als Nutzen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Büro MEP Hans Kronberger
Mag. Anne-Catherine Simon
Tel. 01/40110-5891

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0004