Miedl: Panikmache der Gewerkschaft schadet Unternehmen ÖBB

Wien, 28. Oktober 2003 (ÖVP-PK) "Die von Tag zu Tag immer weniger nachvollziehbare Panikmache der Gewerkschaft schadet nur dem Unternehmen und den Kunden. Anstatt den Teufel an die Wand zu malen sollte sich die Gewerkschaft lieber konstruktiv in den Reformprozess einbringen und sich nicht ständig als Bewahrer des Status Quo gerieren", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg.z.NR Werner Miedl zu den jüngsten Aussagen der ÖBB-Gewerkschaft. ****

Die ÖBB-Reform werde die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesbahnen in Europa stärken und das Service verbessern. Die Finanzierung des Unternehmens werde durch die Reform gesichert. "Von wirtschaftlichen Prognosen konkrete Zahlen für das Unternehmen abzuleiten und diese als fix gegeben darzustellen, ist völlig willkürlich", erklärte Miedl.

Die Kapazitäten bei den ÖBB seien weiters noch nicht voll ausgeschöpft. So transportierten die Schweizer Bundesbahnen (SBB) pro Jahr und Mitarbeiter 11.535 Fahrgäste - die ÖBB kämen auf 3.931, führte der Verkehrssprecher aus. "Die ÖBB-Reform ist auch im internationalen Vergleich dringend notwendig und wird das Unternehmen flexibler und noch kundenorientierter machen. Dass die Gewerkschaft ihr eigenes Unternehmen beinahe täglich schlecht redet, ist nicht nachvollziehbar und zeigt von zunehmender Ideenlosigkeit", schloss Miedl.

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