Europäischer "Social Spot Award" für "anders gleich:gleich anders" TV-Spots

Internationale Auszeichnung für Spotkampagne zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen von Sozialministerium und ORF

Wien (OTS) - "Ein Sprachrohr für die Anliegen behinderter Menschen zu sein" war das Ziel der Spot-Kampagne des Sozialministeriums zum "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen". Sozialminister Mag. Herbert Haupt wörtlich: "Es freut mich daher ganz besonders, dass die vier in Zusammenarbeit mit dem ORF entwickelten Spots zu den verschiedenen Arten von Behinderungen sich bei den "Münchner Medientagen" gegen Hunderte Einreichungen aus ganz Europa durchsetzen konnten." Mit der provokanten Frage "Wo ist der Unterschied?" haben die Spots "ohne auf die Tränendrüse zu drücken einen einprägsamen Denkanstoß geliefert. Die Botschaft kommt an", so die Begründung der Jury für den ersten Preis für herausragende und nachhaltige Beiträge in der Kategorie "Social Advertising Spots".

Die Agentur com_unit, die für alle Kommunikationsmaßnahmen des Sozialministeriums zum EU-Jahr der Menschen mit Behinderungen verantwortlich zeichnet, entwickelte gemeinsam mit der ORF-Programm-Promotion die Kampagne, um auf das Anliegen behinderter Menschen für eine zeitgemäße Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufmerksam zu machen.

Darsteller sind selbst betroffene Menschen, die Musik stammt vom inzwischen über Österreichs Grenzen hinaus bekannten Jazz-Akkordeonisten Otto Lechner.

Die untertitelten TV-Spots wurden in Anlehnung an das bekannte Memory-Spiel gestaltet und fordern den Zuschauer zum genaueren Hinsehen auf: Zunächst erscheint ein Symbol im Bild, etwa ein Reflektor, der sowohl bei Fahrrädern als auch bei Rollstühlen angebracht ist. Die Frage aus dem Off "Wo ist der Unterschied? Gibt es einen? Gibt es keinen?" soll die Zuseherinnen und Zuseher zum Nachdenken anregen. In der zweiten, ab Herbst eingesetzten, Version der Spots wurde dann das Ziel des heurigen Jahres nachdrücklich unterstrichen: "Erkennen Sie den Unterschied? Eben. Es darf keinen geben!"

Die Spots wurden rund 150 Mal vorwiegend im Umfeld entsprechender ORF-Informations- und Unterhaltungssendungen gezeigt, und unterstreichen auch das Engagement des ORF in diesem Jahr. (Schluss) bxf

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