Verbesserung der Lungenfunktion von Asthma-Patienten durch Biofeedback

Wien (OTS) - Die Kombination von Herzfrequenz-Variabilitäts-Biofeedback und Atemtraining ist eine höchst effektive Therapieform bei Asthma. Das ist das bemerkenswerte Ergebnis einer soeben abgeschlossenen Studie von Prof. Paul Lehrer, Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für Biofeedback. Lehrer wird sie am 22. November beim 5. Biofeedbacktag präsentieren. Der Biofeedback-Tag ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich über die verschiedenen Einsatzgebiete von Biofeedback zu informieren.

Was ist Biofeedback?

Körperfunktionen, wie etwa Herzfrequenz, Muskelspannung oder Durchblutung, werden gemessen und dem Klienten zurückgemeldet. Er lernt dadurch sehr rasch, diese Funktionen zu beeinflussen und "behandelt" seine Störung selbst. Biofeedback ist bereits State of the Art bei Kopf- und Rückenschmerzen, bei Hyperonie, zur Verbesserung der Stressverarbeitung etc. Biofeedback ist wissenschaftlich überprüft und anerkannt.

Weitere Anwendungsgebiete, die beim Biofeedback-Tag vorgestellt werden: Prof. Günther Amesberger, der Betreuer der österreichischen Segel-Olympiasieger, berichtet über den Einsatz im Leistungssport. Außerdem gibt es Vorträge über Biofeedback in der Palliativmedizin, in der Neurorehabilitiation, bei Inkontinenz, bei Tinnitus, bei Zahnbehandlungsängsten und andere mehr. Es besteht die Möglichkeit, Biofeedback selbst auszuprobieren.

Biofeedback-Tag am Samstag, 22. November, im AKH-Wien, Hörsaalzentrum am Südgarten, 9.00 bis 16.00 Uhr

Rückfragen & Kontakt:

Österreichsiche Gesellschaft für Biofeedback
Telefon: 01/202 5 202 oder 0699/184 672 28
http://www.austria-biofeedback.at

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